Dieses zine erscheint am 3. tag des 9. ElsterCons
am 31.08.2008
in Leipzig
Veranst.: FKSFL
Herausg.: Edmund André
----------------------------------------------------------------------
Brigitte:
Autorenaugen, die man mit einem bereit liegenden Löffel herausschält - alles für eine neue Schubkarre. Das ist doch mal eine ganz andere Form der Con-Einführung. Wie gut, dass das Abendessen für später angesetzt war.
Gedankenlesen - ein nach Aufmerksamkeit heischender Titel eines morgendlichen Vortrags. Wissenschaftlich interessant, aber den Titel löste er bestenfalls in Form einer Fußnote ein. Die Toilettenverhältnisse scheinen übrigens nicht dem U-Boot-Level zu entsprechen, sondern immerhin dem Panzerkreuzer Potemkin. Ich habe eine weitere Tür mit einschlägigen Symbolen gesichtet. Entspannung? Die geheimnisvolle Pforte harrt noch ihrer Entschlüsselung. To be continued...
EDM:
Die nummer 2 wurde eben eröffnet, sogar ohne dass ich den ersten beitrag schreiben musste. Nach einem ziemlich schleppenden beginn können wir (es ist jetzt sbd. etwa 15 uhr) darauf hoffen, dass auch dieses ex morgen gedruckt vorliegt. Die nummer 1 ist ja fertig. (Wäre doch
schön, wenn auch dieser con an jedem tag ein ConFact produzierte.)
Klaus Brandt:
Nach langem Drängen unseres EDM will ich nun auch ... Wir sind gestern (Freitag) Abend leider etwas zu spät angekommen, um die wohl sehr schöne Eröffnungsveranstaltung zu erleben, dafür hatten wir Spass (wie erwartet) bei Christian von Aster. Soeben ein Panel mit dem sympathischen Richard Morgan erlebt, noch nichts von ihm gelesen und nun gleich ein Buch gekauft.
Nach wie vor aber - wie immer bisher beim ElsterCon : fein, mal wieder so viele alte Bekannte und Freunde zu treffen, uns wie immer eine prima Organisation- "mein Leipzig lob' ich mir!"
---------------------------------------------------------------------------------
Wo hier gerade noch eine zeile frei ist: auch EDM hat jetzt einen blog: http://edm-edm.blogspot.com
Matthias Witt:
Mein erster Con und dann gleich in Leipzig. Kurz entschlossen und ich bin richtig froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, auch wenn die Nacht zu Samstag doch etwas kurz war. Die Stimmung ist hier sehr entspannt und man kann sehr schön schmökern und wunderbare Bücher finden.
Denke mal, dass das nicht mein letzter Con war :-)
Matthew:
Ja, so langsam bekommen wir doch noch nachwuchs ins fandom. Immerhin ist der junge mann über mir eine leseratte, die nur noch in die richtige genrerichtung gelenkt werden muss.
Peter:
TRANSHUMANISMUS, POSTHUMANISMUS, SINGULARITÄT
Wow! Was für ein Titel. Die Podiumsdisskussion der Ehrengäste des Cons entsprach inhaltlich dem Motto des Cons und passte auch zu den vorangegangenen Veranstaltungen gut. Zur Klärung der Begriffe trug sie allemal bei. Interessant vor allem die unterschiedlichen Ansichten der Gäste zum Phänomen Singularität, das ja auch schon Eingang in die neuere SF gefunden hat, bekanntermaßen in den Romanen von Charles Stross. Für mich eine der wichtigsten Diskussionen auf dem Con, zumal dieses Thema wohl von größerer Bedeutung ist, als die literarische Öffentlichkeit (und vermutlich viele zeitenössische SF-Leser) wahrzunehmen im Stande ist. Diese Themen besitzen die Eigenschaft eines Wunderwässerchens, das im Stande ist, die SF wieder salonfähig zu machen. Ich bin SF-Fan - und das ist gut so!
Gabi:
Mensch - quo vadis. Ich hatte mir mehr erwartet. Statt einer lebhaften Diskussion, die den Menschen dort abholt, wo er gerade steht und in verschiedenen Zukunftsszenarien wieder auszusetzen, gab es Statements. Statements, die den Menschen nicht als Ganzes berücksichtigen. Da gibt es die Überintelligenz nach der Singularität (man schlage mich, aber ich glaube immer noch nicht, das Unvorstellbare verstanden zu haben - sorry, da bin ich halt nur ein fader Gegenwartsmensch mit begrenztem Fantasie-Horizont), da gibt es den Menschen als Forschungsobjekt für Hirnforschung. Und dann gibt es ansatzweise den Menschen, wie er sein soll, damit der Ökozid abgewendet werden kann.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zum Schluß, dass mir die nahe Zukunft wichtiger ist, als die ferne Singularität, die ich a) nicht verstehe und b) nicht erleben werde. Und in dieser nahen Zukunft Mensch zu sein, im Kontext der Gesellschaft, mit allen Verpflichtungen, Verantwortungen , sich selbst, der Umwelt und dem Mitmenschen gegenüber, ist schwer genug. Sich in einer Welt zurecht zu finden, die immer schneller wird, nur weil es möglich ist, dabei aber seinen eigenen Rhythmus beizubehalten, um nicht durchzudrehen (weil auch das möglich wäre), stellt eine Herausforderung dar, die von vielen Menschen unterschätzt wird. Und nein, ich möchte mich nicht in eine ferne Zukunft phantasieren, nur um vor der Gegenwart zu flüchten.
Science Fiction ist für mich meistensteils eine warnung - möchte ich wirklich in den Welten leben, die Autoren sich sehr oft dystopisch vorstellen? Und was muss ich tun - was kann ich tun - um der Entwicklung einen Schubs in die von mir gewünschte Richtung zu geben? Mensch - quo vadis? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, wo ich nicht hin will. Bei jeder neuen Dystopie, die ich lese.
Und nun Schluß mit dem Pathos - das Starkbier ruft!
Posts mit dem Label Klaus Brandt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klaus Brandt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 6. Januar 2009
Freitag, 26. Dezember 2008
Con Fact 049
Dieses zine erscheint am 3. tag des PentaCons
am 09.09.2007
in Dresden
Veranst.: Urania Stadtverband
Herausg.: Edmund André
----------------------------------------------------------------------
EDM:
ACTS & FACTS
RPK hat einmal die häupter seiner lieben (conbesucher) abgezählt. Zur zeit hat der con 75 besucher.
hutschi:
Bereits in den 1830er Jahren wurde der Mond-Hoax erfunden.
Wie Dr. Karlheinz Steinmüller in seinem Vortrag "Die italienische Mondexpedition von 1836" zeigte, gab es zahlreiche Spekulationen über Mondbewohner. Davon zeugten eine Reihe von Veröffentlichungen in Zeitungen, auf Bildern und in Büchern. Vielleicht wird man eines Tages mit hydrooxischen Teleskopen zeigen, dass bereits Menschen auf dem Mond waren.
Wolfgang Jeschke:
Die Führung von Herbert durch ein halbes Jahrhundert Computerkunst war höchst interessant, die Lesung von Karlheiz einsame Spitze (wie immer). Und ich habe sogar ein paar meiner Bücher verkaufen können an alte und junge Fans. Gelungen!
Klaus Brandt, Brandt-Taucher:
nun, das ist wohl seit einigen jahren (zweistellige zahl...) mal wieder ein eintrag in edm's confact (edm, vielleicht klappt's ja mal mit dem hanse-con bei mir)
penta-con 2007: wieder schön, so viele altbekannte gesichter zu sehen
ein gutes programm, highlits für mich bisher: herbert w. frankes ausstellung und seine erläuterungen dazu, und steinmüllers köstlicher vortrag zu lunaren fragen. und natürlich PHÖNIX DER PHILM zum 10-jährigen jubiläum. danke, dass ihr das durchgehalten habt...
wilko:
Ein erfolgreicher Con bislang, was den Verkauf von Büchern der Edition SOLAR-X angeht! Vielen Dank für Euer Interesse an dem kleinen Verlag. Homepage: http://freenet-homepage.de/manfan/edsx.html
Besucht sie mal und staunt über unser Angebot.
Saskia Dahlmann:
Spannende Geschichten aus dem vorletzten Jahrhundert.
In der TERRAsse gab es ja bereits einen Abriss der Geschehnisse um den ersten Moon hoax. Im Vortrag von Dr. Karlheinz Steinmüller nun noch mehr Informationen: Viele Namen - die meisten habe ich schon wieder vergessen; interessante Buchempfehlungen - ich hatte keinen Stift zur Hand; und natürlich allerley vergnügliche Lithographien.
Fazit: Wer keine Bilder hat, der macht sie sich - auch vom Mann im Mond.
Ulrike Nolte:
Uff, meine Lesung ist geschafft, und ich kann mein Nervenflattern wieder beruhigen. Glücklicherweise gab es den unglaublich netten anderen Preisträger Marcus Hammerschmitt, der die Lesung (und die Stunde davor und danach) zu einem echten Vergnügen machte und mich von dem Gedanken ablenkte, dass ich gleich ins Rampenlicht muss :-)
Matthew:
Allgemeines zum con ist vielleicht auch ganz interessant: Das conkommitee hat mit der wahl des conlokals eine gute wahl getroffen. Ein schönes gebäude mit tollen räumlichkeiten. Die cafeteria hat angenehme preise für eine recht große auswahl an speisen und getränken.
Marc Heinrichs:
Meine persönliche Meinung zur Podiumsdiskussion ist etwas zwiespältig. Ich glaube, das gewählte Thema lag nicht allen Gästen so richtig. Es wurde ellenlang über das Thema Reise gesprochen und ob man es mit dem Thema SF verbinden könne?!! Das war dann nicht wirklich spannend. Hier wurde leider durch die Themen- und Gästewahl einiges verpasst.
Brigitte Hansen:
Feierliche Zeremonien sind meine Sache nicht. Zeit, um das Motto der Veranstaltung "Reisen in der Zeit" zu variieren. Also begaben sich Jan und ich zum nahe gelegenen Edeka, um ein Ostpaket zu schnüren: Döbelner Chiliwürstchen, Bautzener Senf, Nudossi en gros...auf unserem Zimmer sieht es aus, als ob wir auf dem Con nichts Gescheites zu essen bekommen. Doch weit gefehlt! Buletten mit richtig Fleisch, eine geheimnisvolle schwarze Cola, Soljanka (= ein Ostpaket zur Sofort-Injektion) - die Küchencrew macht einen prima Job; da macht es nichts, dass hin und wieder mal ein Artikel aus ist.
Den Vortrag zur Mondexpedition bekomme ich nur halb mit, herrscht doch im Vortragssaal der Sauerstoffgehalt einer undichten Raumkapsel. Mit flatternden Lidern torkle ich ins Erdgeschoss, wo gleich eine zweifache Reise in der Zeit erfolgt: Jan taucht begeistert in einen Stapel alter Mosaik-Hefte ein, während ich mich den literarischen Erzeugnissen eines verloschenen Staates widme - die ebenfalls über Reisen in der Zeit berichten. So schließt sich der Kreis...
Dieter Schmidt:
Noch während der letzte Samstag-Programmpunkt läuft (die Verkündung der Quiz-Sieger), tippe ich noch ein paar warme Worte zur "Szenischen Lesung" von Tom Hantschel in den Compaq: Der Vortrag von Stanislaw Lems "Ijon Tichys Siebte Reise" war ein echter Genuss - inhaltlich ebenso wie seitens der Professionalität des Vortragenden.
----------------------------------------------------------------------------------
Sieger beim oberförsterqiz wurde die tippgemeinschaft Herbert Thiery-Klaus Brandt aus den weitest entfernten ecken Fangermaniens.
am 09.09.2007
in Dresden
Veranst.: Urania Stadtverband
Herausg.: Edmund André
----------------------------------------------------------------------
EDM:
ACTS & FACTS
RPK hat einmal die häupter seiner lieben (conbesucher) abgezählt. Zur zeit hat der con 75 besucher.
hutschi:
Bereits in den 1830er Jahren wurde der Mond-Hoax erfunden.
Wie Dr. Karlheinz Steinmüller in seinem Vortrag "Die italienische Mondexpedition von 1836" zeigte, gab es zahlreiche Spekulationen über Mondbewohner. Davon zeugten eine Reihe von Veröffentlichungen in Zeitungen, auf Bildern und in Büchern. Vielleicht wird man eines Tages mit hydrooxischen Teleskopen zeigen, dass bereits Menschen auf dem Mond waren.
Wolfgang Jeschke:
Die Führung von Herbert durch ein halbes Jahrhundert Computerkunst war höchst interessant, die Lesung von Karlheiz einsame Spitze (wie immer). Und ich habe sogar ein paar meiner Bücher verkaufen können an alte und junge Fans. Gelungen!
Klaus Brandt, Brandt-Taucher:
nun, das ist wohl seit einigen jahren (zweistellige zahl...) mal wieder ein eintrag in edm's confact (edm, vielleicht klappt's ja mal mit dem hanse-con bei mir)
penta-con 2007: wieder schön, so viele altbekannte gesichter zu sehen
ein gutes programm, highlits für mich bisher: herbert w. frankes ausstellung und seine erläuterungen dazu, und steinmüllers köstlicher vortrag zu lunaren fragen. und natürlich PHÖNIX DER PHILM zum 10-jährigen jubiläum. danke, dass ihr das durchgehalten habt...
wilko:
Ein erfolgreicher Con bislang, was den Verkauf von Büchern der Edition SOLAR-X angeht! Vielen Dank für Euer Interesse an dem kleinen Verlag. Homepage: http://freenet-homepage.de/manfan/edsx.html
Besucht sie mal und staunt über unser Angebot.
Saskia Dahlmann:
Spannende Geschichten aus dem vorletzten Jahrhundert.
In der TERRAsse gab es ja bereits einen Abriss der Geschehnisse um den ersten Moon hoax. Im Vortrag von Dr. Karlheinz Steinmüller nun noch mehr Informationen: Viele Namen - die meisten habe ich schon wieder vergessen; interessante Buchempfehlungen - ich hatte keinen Stift zur Hand; und natürlich allerley vergnügliche Lithographien.
Fazit: Wer keine Bilder hat, der macht sie sich - auch vom Mann im Mond.
Ulrike Nolte:
Uff, meine Lesung ist geschafft, und ich kann mein Nervenflattern wieder beruhigen. Glücklicherweise gab es den unglaublich netten anderen Preisträger Marcus Hammerschmitt, der die Lesung (und die Stunde davor und danach) zu einem echten Vergnügen machte und mich von dem Gedanken ablenkte, dass ich gleich ins Rampenlicht muss :-)
Matthew:
Allgemeines zum con ist vielleicht auch ganz interessant: Das conkommitee hat mit der wahl des conlokals eine gute wahl getroffen. Ein schönes gebäude mit tollen räumlichkeiten. Die cafeteria hat angenehme preise für eine recht große auswahl an speisen und getränken.
Marc Heinrichs:
Meine persönliche Meinung zur Podiumsdiskussion ist etwas zwiespältig. Ich glaube, das gewählte Thema lag nicht allen Gästen so richtig. Es wurde ellenlang über das Thema Reise gesprochen und ob man es mit dem Thema SF verbinden könne?!! Das war dann nicht wirklich spannend. Hier wurde leider durch die Themen- und Gästewahl einiges verpasst.
Brigitte Hansen:
Feierliche Zeremonien sind meine Sache nicht. Zeit, um das Motto der Veranstaltung "Reisen in der Zeit" zu variieren. Also begaben sich Jan und ich zum nahe gelegenen Edeka, um ein Ostpaket zu schnüren: Döbelner Chiliwürstchen, Bautzener Senf, Nudossi en gros...auf unserem Zimmer sieht es aus, als ob wir auf dem Con nichts Gescheites zu essen bekommen. Doch weit gefehlt! Buletten mit richtig Fleisch, eine geheimnisvolle schwarze Cola, Soljanka (= ein Ostpaket zur Sofort-Injektion) - die Küchencrew macht einen prima Job; da macht es nichts, dass hin und wieder mal ein Artikel aus ist.
Den Vortrag zur Mondexpedition bekomme ich nur halb mit, herrscht doch im Vortragssaal der Sauerstoffgehalt einer undichten Raumkapsel. Mit flatternden Lidern torkle ich ins Erdgeschoss, wo gleich eine zweifache Reise in der Zeit erfolgt: Jan taucht begeistert in einen Stapel alter Mosaik-Hefte ein, während ich mich den literarischen Erzeugnissen eines verloschenen Staates widme - die ebenfalls über Reisen in der Zeit berichten. So schließt sich der Kreis...
Dieter Schmidt:
Noch während der letzte Samstag-Programmpunkt läuft (die Verkündung der Quiz-Sieger), tippe ich noch ein paar warme Worte zur "Szenischen Lesung" von Tom Hantschel in den Compaq: Der Vortrag von Stanislaw Lems "Ijon Tichys Siebte Reise" war ein echter Genuss - inhaltlich ebenso wie seitens der Professionalität des Vortragenden.
----------------------------------------------------------------------------------
Sieger beim oberförsterqiz wurde die tippgemeinschaft Herbert Thiery-Klaus Brandt aus den weitest entfernten ecken Fangermaniens.
Abonnieren
Posts (Atom)
