Dieses zine erscheint am 2. tag des ElsterCons V
am 07.10.1999
in Leipzig, Haus des Buches
Veranst.:
Manfred Orlowski
Ernestistr. 6
04277 Leipzig
Herausgeber:
Edmund André
23847 Meddewade
Tel. 0177 2607609
--------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie von 2022 nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
--------------------------------------------------------------------------------
EDM:
Der erste eindruck ist mal wieder überwältigend. Nur wenige minuten nach beginn stolperte ich gestern abend um 19:40 in die eröffnungsveranstaltung hinein, eine video-collage zu ehren der eingeladenen ehrengäste. Schon allein so ein start-up setzt standards (oder pflegt sie weiter). Es ist immer schwer für andere cons, so etwas noch zu toppen. Es birgt aber auch die gefahr, dass cons immer mehr für "normale" fans als organisatorisch nicht zu bewältigen erscheinen.
Dieter Steinseifer:
Die Begrüßung zum 5.Elstercon setzte die Tradition der Videovorstellung der Ehrengäste mit Computeranimation meisterhaft fort. Schon der Überblich über die Cons seit 1993 weckte nostalgische Erinnerungen und zeigte die wachsende Routine bei der Computeranimation. So lang wie diesmal war die Liste der Ehrengäste noch nie!
Dann bot Jörg Bartscher-Kleudgen mit seiner Band "THE HOUSE OF USHER" eine erstklassige musikalische Einstimmung auf das Hauptthema des Cons "Von kommenden Schrecken". Die Gruppe, die schon eine ganze Reihe von CDs erfolgreich herausgebracht hat, ließ bei dem Konzert erstmals das elektronische Drumherum weg und präsentierte die Fantasylieder (Gothic Mystery) konventionell sehr stimmungsvoll. Zwischen den Liedern las Jörg Bartscher-Kleudgen Fantasy-Texte aus seinem neuesten Buch, allerdings in einer melodischen englischen Übersetzung, damit es auch die englischen und amerikanischen Gäste verstehen konnten.
Iris
Randerlebnisse
Wie es so passiert, kommt am Rand des Cons auch mal der kleine oder der große Hunger und verlangt sein Recht. Nun, zu diesem Zweck suchte ich mit noch einigen Teilnehmern der heutigen Veranstaltung eine Rastauration auf, um selbiges Bedürfnis zu befriedigen. Das Essen war ausreichend und gut.(Namen von Restaurants werden hier nicht genannt aus Datenschutz und werbungsrechtlichen Gründen!!!) Aber auf der Rückfahrt zum Haus des Buches ergab sich für uns eine wichtige Frage: Welchem Zweck dienen b l a u e Pfeile???
Wir standen nun vor dem Problem dieses heraus zu bekommen. Nun suchen wir Lösungsvorschläge für unser Problem! Wer hat eine Idee um was es sich dabei handelt? Kleiner Hinweis: Das Ding stand mitten auf einer belebten Straße.
Wir hatten auch keine Farbhalluzination zwecks Verwechslung von grün und blau. Diese Variante fällt also aus. Nun welche Lösung habt Ihr???
EDM:
Die "verleihung" (?wann muss man den denn zurück geben?) des sf-preises des SFCD ergab für romane: Frank W. Haubold. Für KG ist es Michael Marrak, der die ehre einheimste.
Die nachfolgende MV des SFCD war dann mehr oder weniger rutine. Der nächste sfcd-con findet in Dresden statt. Im jahre 2002 soll es der ColoniaCon in Köln sein, dem der SFCD als appendix dienen möchte. Da in diesem jahr der CC - zumindest nach der plakatierung - schon ein appendix einer rhodan-veranstaltung war, kann man die appendicitis um ein level weiter treiben. Aber wir wollen ja nicht unken...
Aus der sitzung der deutschen abteilung der ESFS hörte man, dass die alten delegierten die neuen sind, weil ohnehin keiner zum nächsten EuroCon nach Rumänien fahren dürfte. Ja, aber im übernächsten jahr (in Prag) sind wieder alle dabei.
Jetzt wieder zu mehr aktuellen dingen:
Fred:
Nun, gestern auf dem Con angekommen, hoffe ich darauf, daß beim nächsten Con hier im Osten die Autobahn ab Magdeburg endgültig fertig sein wird - die B71 zehrt sehr an den Nerven, man wird durch sämtliche Ortskerne durchgeschleust, und kommt genervt auf dem Con an. Angekommen, musste ich feststellen, daß *nat�rlich* Detlef aus Hannover auch hier ist, ein Umstand, der mich insofern ärgert, als wir auf dem letzten SFGH-Treffen einfach nicht darüber gesprochen hatten. - Pech, jetzt sind wir eben in zwei Autos hier.
Der Con gefällt mir bislang ganz gut, Manfred allerdings scheint ziemlich in Stress zu sein, wie sein Ausbruch auf der SFCD-MV zeigt.... Was mich nervt, ist die Tatsache, daß es unklar ist, wo welche Programmpunkte laufen - es fehlt ein zentrales Black Board (oder bin ich zu blöd, es zu finden).
Jedenfalls war der Programmpunkt mit George R.R. Martin sehr interessant, *obwohl* ich noch nix von ihm gelesen habe - doch, ein paar Kurzgeschichten vor undenklicher Zeit. Ich habe aber Lust bekommen, das TB zu lesen, was ich von den WILD CARDs habe, eine Serie, die von Detlef in Hannover schon häufiger hoch gelobt wurde. Also hat der Con schon was gebracht ;-)#
----------------------------------------------------------------------
ConFekt:
"Mit Story Zentner wären es 1200 gramm geworden."
(Herbert Thiery)
Posts mit dem Label Iris Fritzsche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Iris Fritzsche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 7. Dezember 2008
Freitag, 5. Dezember 2008
Con Fact 016
Dieses zine erscheint am 2. tag des LausitzCons 1997
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
Herausgeber: EDM
----------------------------------------------------------------------
EDM:
Das ist nun schon das dritte CF dieses tages. Trefflich! Trefflich! Gerade wird das pfundige abendessen aufgetragen.
Besonders zu loben ist die soljanka, die schon lange meine lieblingssuppe ist. (Die tatsache, dass es auf diesem con fast eine vollverplegung gibt, sollte manche ansicht über die gestaltung des con-beitrags auch etwas relativieren ...)
Wichtiger Hinweis von McFire:
Leicht, gar zu leicht kommt es bei der an CON's üblichen Völlerei zu unliebsamen Verformungen der Figur, denen schwer, wenn überhaupt gegenzusteuern ist. Da ist es doch von gewissem Wert, sich zu erinnern, daß es den SPORT gibt, im Besonderen den Hürdenlauf. Durchaus akzeptabel und legitim ist dabei die Verwendung von Brennesseln, in äußerlicher Anwendung versteht sich. Und streng darf sich der Anwender verwahren gegen Vorwürfe wie Doping und dergleichen...
Klaus und Klaus:
So!
Lieber W. aus H., wir müssen jetzt nochemal auf das Thema zurückkommen, welchselbiges (edm guckt mir gerade wegen der reformierten ordokrafieh über die schulter), Dir unter den Nägeln brennt. Substanziell müssen wir zugeben,daß Deine Kritiken berechtigt sind. Wir haben Dich mit einer Einladung gezwungen zu erscheinen. Wir haben Gäste ausgesucht, die Dir nicht zu gefallen scheinen.
Beluga, once again:
So, nun ist draussen schon dunkel. Das Bier ist es nach wie vor. Zugegeben, das Programm traf nicht unbedingt meinen Geschmack. (Ich bin halt ein Social Fiction Mann und den einzigen Horror, dem ich mich regelmässig aussetze, sind Regierungserklärungen unseres BuKa Kohl.)
Aber sonst kann und möchte ich mich hier meinem Freund Cpt. Krause anschliessen: Nachdem die Soxn daran scheiterten, uns auf der A4 mit gezielten Staus von HY fernzuhalten, wurden wir hier umso herzlicher empfangen. Macht Spass hier! Ein Dankeschön an das Team und Gäste...
EDM:
Phönix - der philm
Ein ächt äpochales äreignis!
Nochmal Iris:
DAS HORRORFORUM
Auf Grund des doch recht umfangreichen Angebots an anwesenden Autoren ergaben sich etliche Ansatzpunkte für Fragen und Diskussionen. Interessant auch die Meinungsvielfalt unter selbigen. Es gab auch einige recht markige Kernsätze, die man im Gedächtnis behalten sollte. So unter anderem den von Erik Simon: Man muß kein Schwein sein.....
alles in allem fand ich das Forum recht interessant. Aber es ist wie immer, wo Licht ist, da ist auch Schatten.So fand ich es zum Beispiel sehr unhöflich von einigen der Anwesenden, sich im Hintergrund lauthals zu verlustieren. Es ist besser, wenn diese zu ebendiesem Zweck den Saal räumen und es draußen tun. (Was einige dann auch taten!) Es kann nun einmal nicht jedes Thema jeden interessieren,aber dann muß man dieses nicht auf diese Weise kundtun!!
Meinungen von anderen zu Diesem Thema sind durchaus gefragt!!
McFire:
Nun bedenket aber, Knäblein und Mägdelein: Auch ein Oberförster ist ein subtiles, ätherisches Wesen, ausgesetzt den Fährnissen dieser Welt. Und geschieht ihm also, was auch unsereinem hin und wieder vom Schicksal geboten. Im Nämlichen, zu geraten an Speis und Trank, so nicht bekömmlich seinem zarten Körper. Hat zur Folge demgemäß, daß er zu sehen ist fürderhin mit Getränken, unpassend zu seinem Habitus und zerstörend das Bild, was wir in uns konservieret hatten von ihm.
Pierre (einer der sich unterhalten hat):
Gegendarstellung:
Es ist richtig, dass solch eine Diskussion nicht jedermanns Geschmack ist. Doch da dieser Veranstaltungsraum für alle offen ist, finde ich es nur fair und gerecht, dass sich jeder frei entfalten kann.
(Paragraph 1 GG: Jeder Mensch hat das recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit!!). Mal abgesehen davon war die Unterhaltung im Rahmen der normalen Lautstärke (wenn nicht sogar darunter). Des weiteren betrachte ich Hinweise in gehäufter Form, wie sie mir meine Mutter des öfteren unterbreitete, sogar als unhöflich. Immerhin betrachtet sie es selber als äußerst unhöflich, wenn man sie in einem intressanten Gespräch so unterbreche. Um meine Meinung etwas zu verallgemeinern, würde ich sagen, dass es möglich sein müßte doch auf gegenseitige Rücksichtnahme zurückzugreifen, so dass jeder den andern respektiert. Für Kritik und andere Meinungen bin offen und auch sehr dankbar.
Da mir jetzt nichts mehr einfälhlt (hä!) und mein Bier schal wird, ist dieser Artikel jetzt zu Ende.
Anne:
Ich kann leider nichts zum oben genannten Thema sagen, da ich die meiste Zeit in der Küche zugebracht habe. Im nächsten Blatt erwarte ich Meinungen zu Corinas soljanka und der Verpflegung im allgemeinen.
Natürlich nur positive!!!!!!
-------- ENDE von CF 16, für heute ist es genug, morgen mehr -------
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
Herausgeber: EDM
----------------------------------------------------------------------
EDM:
Das ist nun schon das dritte CF dieses tages. Trefflich! Trefflich! Gerade wird das pfundige abendessen aufgetragen.
Besonders zu loben ist die soljanka, die schon lange meine lieblingssuppe ist. (Die tatsache, dass es auf diesem con fast eine vollverplegung gibt, sollte manche ansicht über die gestaltung des con-beitrags auch etwas relativieren ...)
Wichtiger Hinweis von McFire:
Leicht, gar zu leicht kommt es bei der an CON's üblichen Völlerei zu unliebsamen Verformungen der Figur, denen schwer, wenn überhaupt gegenzusteuern ist. Da ist es doch von gewissem Wert, sich zu erinnern, daß es den SPORT gibt, im Besonderen den Hürdenlauf. Durchaus akzeptabel und legitim ist dabei die Verwendung von Brennesseln, in äußerlicher Anwendung versteht sich. Und streng darf sich der Anwender verwahren gegen Vorwürfe wie Doping und dergleichen...
Klaus und Klaus:
So!
Lieber W. aus H., wir müssen jetzt nochemal auf das Thema zurückkommen, welchselbiges (edm guckt mir gerade wegen der reformierten ordokrafieh über die schulter), Dir unter den Nägeln brennt. Substanziell müssen wir zugeben,daß Deine Kritiken berechtigt sind. Wir haben Dich mit einer Einladung gezwungen zu erscheinen. Wir haben Gäste ausgesucht, die Dir nicht zu gefallen scheinen.
Beluga, once again:
So, nun ist draussen schon dunkel. Das Bier ist es nach wie vor. Zugegeben, das Programm traf nicht unbedingt meinen Geschmack. (Ich bin halt ein Social Fiction Mann und den einzigen Horror, dem ich mich regelmässig aussetze, sind Regierungserklärungen unseres BuKa Kohl.)
Aber sonst kann und möchte ich mich hier meinem Freund Cpt. Krause anschliessen: Nachdem die Soxn daran scheiterten, uns auf der A4 mit gezielten Staus von HY fernzuhalten, wurden wir hier umso herzlicher empfangen. Macht Spass hier! Ein Dankeschön an das Team und Gäste...
EDM:
Phönix - der philm
Ein ächt äpochales äreignis!
Nochmal Iris:
DAS HORRORFORUM
Auf Grund des doch recht umfangreichen Angebots an anwesenden Autoren ergaben sich etliche Ansatzpunkte für Fragen und Diskussionen. Interessant auch die Meinungsvielfalt unter selbigen. Es gab auch einige recht markige Kernsätze, die man im Gedächtnis behalten sollte. So unter anderem den von Erik Simon: Man muß kein Schwein sein.....
alles in allem fand ich das Forum recht interessant. Aber es ist wie immer, wo Licht ist, da ist auch Schatten.So fand ich es zum Beispiel sehr unhöflich von einigen der Anwesenden, sich im Hintergrund lauthals zu verlustieren. Es ist besser, wenn diese zu ebendiesem Zweck den Saal räumen und es draußen tun. (Was einige dann auch taten!) Es kann nun einmal nicht jedes Thema jeden interessieren,aber dann muß man dieses nicht auf diese Weise kundtun!!
Meinungen von anderen zu Diesem Thema sind durchaus gefragt!!
McFire:
Nun bedenket aber, Knäblein und Mägdelein: Auch ein Oberförster ist ein subtiles, ätherisches Wesen, ausgesetzt den Fährnissen dieser Welt. Und geschieht ihm also, was auch unsereinem hin und wieder vom Schicksal geboten. Im Nämlichen, zu geraten an Speis und Trank, so nicht bekömmlich seinem zarten Körper. Hat zur Folge demgemäß, daß er zu sehen ist fürderhin mit Getränken, unpassend zu seinem Habitus und zerstörend das Bild, was wir in uns konservieret hatten von ihm.
Pierre (einer der sich unterhalten hat):
Gegendarstellung:
Es ist richtig, dass solch eine Diskussion nicht jedermanns Geschmack ist. Doch da dieser Veranstaltungsraum für alle offen ist, finde ich es nur fair und gerecht, dass sich jeder frei entfalten kann.
(Paragraph 1 GG: Jeder Mensch hat das recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit!!). Mal abgesehen davon war die Unterhaltung im Rahmen der normalen Lautstärke (wenn nicht sogar darunter). Des weiteren betrachte ich Hinweise in gehäufter Form, wie sie mir meine Mutter des öfteren unterbreitete, sogar als unhöflich. Immerhin betrachtet sie es selber als äußerst unhöflich, wenn man sie in einem intressanten Gespräch so unterbreche. Um meine Meinung etwas zu verallgemeinern, würde ich sagen, dass es möglich sein müßte doch auf gegenseitige Rücksichtnahme zurückzugreifen, so dass jeder den andern respektiert. Für Kritik und andere Meinungen bin offen und auch sehr dankbar.
Da mir jetzt nichts mehr einfälhlt (hä!) und mein Bier schal wird, ist dieser Artikel jetzt zu Ende.
Anne:
Ich kann leider nichts zum oben genannten Thema sagen, da ich die meiste Zeit in der Küche zugebracht habe. Im nächsten Blatt erwarte ich Meinungen zu Corinas soljanka und der Verpflegung im allgemeinen.
Natürlich nur positive!!!!!!
-------- ENDE von CF 16, für heute ist es genug, morgen mehr -------
Labels:
Anne,
Beluga Post,
Hoyerswerda,
Iris Fritzsche,
Klaus Brandt,
LausitzCon,
McFire,
Pierre
Con Fact 015
Dieses zine erscheint am 2. tag des LausitzCons
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
----------------------------------------------------------------------
Beluga Post:
Ich grüsse alle Besucher und Veranstalter des LausitzCons. Ich möchte mir erlauben, Euch hier mal kurz (ganz kurz) eine neue Fandom-Einrichtung vorzustellen. ZEIT-RAUM : Das Science Fiction Büro NRW.
In diesem Büro wollen wir versuchen, Wege innerhalb des Fandoms (auch ausserhalb von NRW) zu verkürzen. Will heissen, dass wir uns als Kontaktbüro für die SF-Szene verstehen. Zu unseren Leistungsmerkmalen gehören u. a.: Die SF-Datenbank (für Fans und Profis), Marketing, Promotion für Cons, Clubs und Gewerbetreibende (zBsp Kleinverlage), Veranstaltungen (Cons -SFT10 und EuroCon 99-, Autorenlesungen usw.
Darüberhinaus basteln wir noch an einigen anderen Sachen, über die wir später noch reden werden. Wer weitere Informationen wünscht, melde sich bitte bei
ZEIT-RAUM - Frankfurter Weg 18 - 59439 Holzwickede.
fon 02301-5785 fax 02301-5743
Zeit-Raum@t-online.de oder http://www.cbg.de/sf-tage-nrw.
Ich wünsche Euch noch einen schönen LausitzCon und würde mich sehr freuen, wenn noch möglichst viele von Euch an unserem Stand (mit Cpt. Krause und ToTo Frantz) ihre PreSupporterMemberships für den 99er EuroCon abschliessen würden.
Iris Fritzsche:
Es soll ja Leute geben die eigentlich zum inneren Kreis des Fandoms gehören, aber trotzdem nach der Hasenmethode hier einfliegen (nichts wissen, nichts fragen, trotzdem meckern). Nun diesen jenigen sei gesagt, daß die Vorbereitung dieses Cons bereits am letzten Tag des letzten Lausitzcons begann. So wurden Adressen von Schriftstellern besorgt, Schreiben an diese vorbereitet und dann begann ein reger Schriftverkehr. Nach langen und nicht immer einfachen Verhandlungen erhielten wir von den jetzt anwesenden die Zusagen.
Da zu einer Convorbereitung aber noch mehr gehört als nur die Anwesenheit bedeutender Leute, wurden auch bereits längere Zeit vor dem Con (sprich ein Jahr zuvor) erste Mitteilungen an Ottonormalfan auf stattfindenden Cons verteilt.
Nicht zu vergessen auch der von allen Fans erwartete Phönix-Überraschungs-Höhepunkt!!!!!
Ja, lieber unwissender Inoutsiderfan und dafür braucht auch Phönix Geld, Knete, Mäuse oder wie immer men es nennen will. Und deshalb baten wir auch um rechtzeitige Anmeldung!!!! Wem das zu anstrengend war, der mußte halt inkaufnehmen am Eingang zu lehnen.
DAFÜR WIRD AUCH VIEL GEBOTEN!!!!!
FÜR DEN HEUTIGEN ABEND WURDEN BEREITS ALLE NOTARZTWAGEN DER STADT VORALARMIERT!!
Ich hoffe,daß alle nach der gestrigen Anstrengung des Forums körperlich und vor allem geistig noch willens und in der lage sein werden, dem künstlerisch hochwertigen und für den PHÖNIX-OSKAR vorgeschlagenen Filmwerk zu folgen.
Ansonsten wünsch ich allen hier Anwesenden noch viel Spaß, einen regen Gedankenaustausch und viele interessante Gespräche.
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
----------------------------------------------------------------------
Beluga Post:
Ich grüsse alle Besucher und Veranstalter des LausitzCons. Ich möchte mir erlauben, Euch hier mal kurz (ganz kurz) eine neue Fandom-Einrichtung vorzustellen. ZEIT-RAUM : Das Science Fiction Büro NRW.
In diesem Büro wollen wir versuchen, Wege innerhalb des Fandoms (auch ausserhalb von NRW) zu verkürzen. Will heissen, dass wir uns als Kontaktbüro für die SF-Szene verstehen. Zu unseren Leistungsmerkmalen gehören u. a.: Die SF-Datenbank (für Fans und Profis), Marketing, Promotion für Cons, Clubs und Gewerbetreibende (zBsp Kleinverlage), Veranstaltungen (Cons -SFT10 und EuroCon 99-, Autorenlesungen usw.
Darüberhinaus basteln wir noch an einigen anderen Sachen, über die wir später noch reden werden. Wer weitere Informationen wünscht, melde sich bitte bei
ZEIT-RAUM - Frankfurter Weg 18 - 59439 Holzwickede.
fon 02301-5785 fax 02301-5743
Zeit-Raum@t-online.de oder http://www.cbg.de/sf-tage-nrw.
Ich wünsche Euch noch einen schönen LausitzCon und würde mich sehr freuen, wenn noch möglichst viele von Euch an unserem Stand (mit Cpt. Krause und ToTo Frantz) ihre PreSupporterMemberships für den 99er EuroCon abschliessen würden.
Iris Fritzsche:
Es soll ja Leute geben die eigentlich zum inneren Kreis des Fandoms gehören, aber trotzdem nach der Hasenmethode hier einfliegen (nichts wissen, nichts fragen, trotzdem meckern). Nun diesen jenigen sei gesagt, daß die Vorbereitung dieses Cons bereits am letzten Tag des letzten Lausitzcons begann. So wurden Adressen von Schriftstellern besorgt, Schreiben an diese vorbereitet und dann begann ein reger Schriftverkehr. Nach langen und nicht immer einfachen Verhandlungen erhielten wir von den jetzt anwesenden die Zusagen.
Da zu einer Convorbereitung aber noch mehr gehört als nur die Anwesenheit bedeutender Leute, wurden auch bereits längere Zeit vor dem Con (sprich ein Jahr zuvor) erste Mitteilungen an Ottonormalfan auf stattfindenden Cons verteilt.
Nicht zu vergessen auch der von allen Fans erwartete Phönix-Überraschungs-Höhepunkt!!!!!
Ja, lieber unwissender Inoutsiderfan und dafür braucht auch Phönix Geld, Knete, Mäuse oder wie immer men es nennen will. Und deshalb baten wir auch um rechtzeitige Anmeldung!!!! Wem das zu anstrengend war, der mußte halt inkaufnehmen am Eingang zu lehnen.
DAFÜR WIRD AUCH VIEL GEBOTEN!!!!!
FÜR DEN HEUTIGEN ABEND WURDEN BEREITS ALLE NOTARZTWAGEN DER STADT VORALARMIERT!!
Ich hoffe,daß alle nach der gestrigen Anstrengung des Forums körperlich und vor allem geistig noch willens und in der lage sein werden, dem künstlerisch hochwertigen und für den PHÖNIX-OSKAR vorgeschlagenen Filmwerk zu folgen.
Ansonsten wünsch ich allen hier Anwesenden noch viel Spaß, einen regen Gedankenaustausch und viele interessante Gespräche.
Labels:
Beluga Post,
Hoyerswerda,
Iris Fritzsche,
LausitzCon
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Con Fact 006
Dieses zine erscheint am 2. tag des LAUSITZ-CONS
am 30.09.1995
in Wojerecy ++++++++++++++
für alle, die dies zine geschickt bekommen,
heute die auflösung: das ist Hoyerswerda in sorbischer sprache; wir
sind hier in einer gegend mit zweisprachigen schildern.
Veranstalter:
SF-CLUB PHÖNIX e.V. Hoyerswerda
Kontakt:
Stefan Biewald
Otto-Nagel-Str. 50
02977 Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
--------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden,
um nicht zu sagen, gar keineR.
-------------------------------------------------------------------------------
EDM:
KNITES & FITES
Das ist nun schon die zweite ausgabe für Hoywoy. Zu meiner überraschung wurde die erste nummer noch am freitag fertig, eine echte premiere. Denn bisher gab es immer erst am sonnabend eine ausgabe des con-zines. Wer sich über die nummerierung wundert, die ausgaben 1 und 2 sind in Saarbrücken erschienen, die nummern 3 und 4 in Freiburg. Wir werden erleben, bis zu welcher nummer dieses zine vorangehen wird.
Die erste ausgabe dieses conzines konnte sogar gestern nacht noch verteilt werden. Angenehmerweise werden die heiligen hallen des WK 10 (so der offizielle name der gastlichen stätte, eine art jugendzentrum) nicht um 22 uhr dichtgemacht, wie wir das ja von vielen cons kennen. Die letzten gingen erst um drei uhr morgens, zum größten teil in die angrenzende turnhalle, wo man dem gemeinschaftlichen schlaf frönte.
Morgens (also heute) war dann ebenso gemeinsames frühstück, alles im con-preis inbegriffen. Ja, die können noch wirtschaften in Wojerecy ...
Wenn wir nun weiter so aktive fans finden, wird es tatsächlich morgen eine dritte nummer geben!
Hutschi, Experte, Erde, aus Eiweiß, Mehl und Schmer:
Freitag abend, Lesung mit Frank Roger
Die Geschichte wird demnächst in SOLAR X veröffentlicht, deshalb kann ich mich zum Inhalt kurz fassen: Es ist eines der wenigen in der SF veröffentlichten Interviews. Ein Interwiew mit einem Künstler, der tolle Musik hervorbringt, Musik, die Venedig verschlingt und den Kosmos beeinflußt. Musik, die in der Steigerungsform jeden erreicht, transportiert von Wesen, die sich vermehren und dich - Dich finden werden, du wirst sie vernehmen, die Musik, wo immer du seist.
Die Diskussion begann schleppend - wie immer. Ich fühlte mich gleich heimisch. Sie wurde zum großen Teil in Englisch geführt und zum Teil auch ins Deutsche übersetzt. Ich konnte die Beobachtung vertiefen, daß das Englisch derjenigen, die nicht aus England stammen, recht gut verständlich ist. Als gefragt wurde, ob jemand eine Übersetzung benötige, meldete sich zumindest niemand.
Über die Geschichte wurde nicht diskutiert, wir erfuhren aber, daß sie vielleicht ins Sorbische übersetzt werden wird, vielleicht auch eine andere Geschichte des Autors. Neuigkeiten über das internationale Fandom wurden ausgetauscht. So über den Benelux Con, bei dem 50% des Luxemburgischen Fandoms anwesend waren, der andere war in Urlaub.
Weiterhin erfuhren wir über die Schwierigkeiten, eine Reise nach Kiew zu buchen, wenn dort ein Con irgendwann im Oktober stattfindet. Leider verkauft keine Fluggesellschaft Karten für IRGENDWANN im Oktober.
Robert Dietze, alias Sadman Turnkey, mayor of Kenderrest:
Es regnete, wie nun ja beim Lausitzcon schon so üblich. (Zumindest hat's das letzte Mal geregnet.) Der Zug, in dem Varigg und meinereiner saßen, hatte natürlich und wider Erwarten Verspätung, zumindest gab uns das Gelegenheit, Bronto in voller Schönheit kurz vor Hoyerswerda über den Zeh zu laufen. Und es regnete immer noch ...
Immerhin wurden wir, sobald hier angekommen, stürmisch begrüßt. Und gleich danach, mein Magen jubelte, gab's was zu beißen (ich bin zur Zeit auf dem Vampirtrip, sorry). Also nach Gaumenschmaus ging es dann zu geistiger Nahrung, eine Autorenlesung war angesagt (nach diversen Absagen, wie passend). Ich bewegte also meine physische Hülle zur Vorlesungsstätte. Dort wurde in erstaunlich gutem Deutsch von Wilko dem Müller und Frank Roger eine Geschichte des letzteren vorgetragen.
Ich war begeistert, Frank Roger bietet in jeder Geschichte, die ich von ihm las, etwas Neues und läßt sich so gar nicht in irgendwelche Schubladen stecken. Allerdings hatte ich das Gefühl, bei der anschließenden Diskussion den Alleinunterhalter zu spielen, naja vielleicht lag's auch an der Sprachbarriere. Auf jeden Fall stellte sich Frank auch nach einem (von mir favorisierten, weil heimatlichen) Eibauer als ausgesprochen umgänglicher und gesprächiger Mensch heraus.
(Abgesehen davon werd' ich es nie lernen, daß manche Menschen dem Händeschütteln aufrichtige Abneigung entgegenbringen, und bitte dies zu entschuldigen.) Auf ein weiterhin so tolles Conwochenende! Prost!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Ich weiß, wo's langgeht!" (Iris Fritzsche)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Frank Roger:
This is a wonderful convention, and I think it should end in a truly spectacular way, so I propose the following closing ceremony.
On Sunday evening, a giant volcano should rise up where the town of Hoyerswerda now is, and erupt, flooding the entire area with lava. Don't you think that would be a fitting end for a SF convention?
Next year we do the same with Leipzig, and so on. One day there won't be any room left to hold conventions, but at leat we will have left our mark. If anyone has suggestions for something more spectacular, please write it down here: And before the volcanic eruption,
of course...
EDM:
2003 - BERLIN DABEI?
Inzwischen ist es mehr als ein gerücht. Was schon mehrere monate in der gerüchteküche kochte, kann jetzt als offiziös gelten: Gerfandom wird sich (vermutlich) für das jahr 2003 für einen welt-con in Berlin bewerben. Es ist zu früh, um jetzt schon über einzelheiten zu reden. Aber wir denken, dass gerade jetzt ein guter zeitpunkt ist, mit der planerei anzufangen.
Wir werden erfolg haben, wenn wir es nur wollen!
Wilko Müller jr.:
Frank Roger und meine Wenigkeit waren ja nun der erste Programmpunkt am Freitagabend. Nach der Eröffnungsrede von Stefan natürlich. Zu der sogenannten "szenischen Lesung" muß allerdings gesagt werden, daß sie eigentlich anders geplant war. Sie sollte in Englisch stattfinden. Aus Rücksicht auf anwesende Nicht-EnglischsprecherInnen entschlossen wir uns aber, es doch mit der Sprache der hiesigen Eingeborenen zu versuchen. Überraschenderweise klappte sogar alles. Der Umstand, daß die Fragen an den Autoren etwas spärlich waren, verwunderte mich nicht gerade. Das ist man ja gewöhnt: Jemand wird eingeladen, und dann weiß
keiner etwas mit ihm anzufangen. Aber zumindest waren wir als Akteure zufrieden mit dem Ergebnis. Vielen Dank an alle, die sich dazu aufrafften, einen richtigen Programmpunkt zu besuchen.
Nun noch ein paar Worte Eigenwerbung:
Ich habe ein paar wenige Exemplare alte SOLAR-Xe mit und vor allem einige "Mandragora", die neueste Erzählung aus meinem Computer. Wer Interesse daran hat, melde sich bei mir.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Terry Pratchett is writing his third novel today, first one before breakfast, second during breakfast and at least one more afterwards."
(Frank Roger, den autor Terry Pratchett beim signieren beobachtend)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Alexander Kröger:
Dem 3. Lausitz-Con einen herzlichen Gruß! Insbesondere möchte ich meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, daß mit dem Con an Hoyerswerdaer und SF-Traditionen angeknüpft wird, die es wert sind, erhalten zu werden. Dafür den Veranstaltern großen Dank!
Horst Müller:
Ich freue mich, wieder einmal unter Freunden der Phantasie sein zu können. Die vielen Phantastikforen, die Hoyerswerda erlebt hat, sind mir unvergeßlich. Bekanntlich kann man die Phantasie als Flügel des
Verstandes bezeichnen. Ich wünsche dem Phönix-Club starke Flügel, damit er sich vom Boden der Gegenwart in die Zukunft erheben kann, die ja morgen bereits unsere Gegenwart sein wird.
Robert Dietze, alias Sadman Turnkey, mayor of Kenderrest:
Und wieder beginnt einer neuer Tag des Lau(-sitz)Cons, diesmal ohne Regen, dafür aber mit Büchern, vielen Büchern, Unmassen von Büchern, Galaxien von Büchern ... . Und Meister Rauscher mittendrin. Aber natürlich ist er trotz überwältigender Präsenz nicht der einzige, der seine Ware an den Mann zu bringen versucht. Mein ganz besonderer Leib- und Magenfreund, der Oberförster, hat selbstverfreilich seine Tradingcards mitgebracht, die er mit ganz sublimen Methoden den Leuten auf's Auge drückt. Und was hörte ich da: "Wenn Du mithilfst, den Stand aufzubauen, kriegst Du einen Booster!" von der linken (oder rechten) Hälfte des Spielladens Funtastic. Konnte ich da "Nein" sagen? OK, also Kisten geschleppt, kaufwütige Massen beseite gedrängt und mich unbändig auf meinen Lohn gefreut. Apropos Massen, schien so, als ob ein Großteil der Hoyerswerdaer beschlossen hatte, Meister Rauscher reich zu machen. Will heißen; die Bücher gingen weg wie warme Semmeln. Aber zum Zeitpunkt dieses Tippens ist noch kein Ende des Besucheransturms abzusehen, die Bücher werden langsam aber sicher weniger, und der Mittag naht im Sturm ...
Nachbemerkung von EDM:
Tatsächlich kam Achim Sturm gegen mittag ...
DER BELGISCHE AUTOR ALS "DER" ZITATE-LIEFERANT DES CONS:
Frank Roger speaking:
"I saw this strange book here, with one single blank page, titled 'The Best of Perry Rhodan'..."
"News flash :
Watch out! A few dinosaurs have escaped from the Saurierpark Klein Welka. They are now roaming the streets of the area. They are very dangerous, and belong to a type known as "Trabantosaurus".
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ND von CF 6
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
am 30.09.1995
in Wojerecy ++++++++++++++
für alle, die dies zine geschickt bekommen,
heute die auflösung: das ist Hoyerswerda in sorbischer sprache; wir
sind hier in einer gegend mit zweisprachigen schildern.
Veranstalter:
SF-CLUB PHÖNIX e.V. Hoyerswerda
Kontakt:
Stefan Biewald
Otto-Nagel-Str. 50
02977 Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
--------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden,
um nicht zu sagen, gar keineR.
-------------------------------------------------------------------------------
EDM:
KNITES & FITES
Das ist nun schon die zweite ausgabe für Hoywoy. Zu meiner überraschung wurde die erste nummer noch am freitag fertig, eine echte premiere. Denn bisher gab es immer erst am sonnabend eine ausgabe des con-zines. Wer sich über die nummerierung wundert, die ausgaben 1 und 2 sind in Saarbrücken erschienen, die nummern 3 und 4 in Freiburg. Wir werden erleben, bis zu welcher nummer dieses zine vorangehen wird.
Die erste ausgabe dieses conzines konnte sogar gestern nacht noch verteilt werden. Angenehmerweise werden die heiligen hallen des WK 10 (so der offizielle name der gastlichen stätte, eine art jugendzentrum) nicht um 22 uhr dichtgemacht, wie wir das ja von vielen cons kennen. Die letzten gingen erst um drei uhr morgens, zum größten teil in die angrenzende turnhalle, wo man dem gemeinschaftlichen schlaf frönte.
Morgens (also heute) war dann ebenso gemeinsames frühstück, alles im con-preis inbegriffen. Ja, die können noch wirtschaften in Wojerecy ...
Wenn wir nun weiter so aktive fans finden, wird es tatsächlich morgen eine dritte nummer geben!
Hutschi, Experte, Erde, aus Eiweiß, Mehl und Schmer:
Freitag abend, Lesung mit Frank Roger
Die Geschichte wird demnächst in SOLAR X veröffentlicht, deshalb kann ich mich zum Inhalt kurz fassen: Es ist eines der wenigen in der SF veröffentlichten Interviews. Ein Interwiew mit einem Künstler, der tolle Musik hervorbringt, Musik, die Venedig verschlingt und den Kosmos beeinflußt. Musik, die in der Steigerungsform jeden erreicht, transportiert von Wesen, die sich vermehren und dich - Dich finden werden, du wirst sie vernehmen, die Musik, wo immer du seist.
Die Diskussion begann schleppend - wie immer. Ich fühlte mich gleich heimisch. Sie wurde zum großen Teil in Englisch geführt und zum Teil auch ins Deutsche übersetzt. Ich konnte die Beobachtung vertiefen, daß das Englisch derjenigen, die nicht aus England stammen, recht gut verständlich ist. Als gefragt wurde, ob jemand eine Übersetzung benötige, meldete sich zumindest niemand.
Über die Geschichte wurde nicht diskutiert, wir erfuhren aber, daß sie vielleicht ins Sorbische übersetzt werden wird, vielleicht auch eine andere Geschichte des Autors. Neuigkeiten über das internationale Fandom wurden ausgetauscht. So über den Benelux Con, bei dem 50% des Luxemburgischen Fandoms anwesend waren, der andere war in Urlaub.
Weiterhin erfuhren wir über die Schwierigkeiten, eine Reise nach Kiew zu buchen, wenn dort ein Con irgendwann im Oktober stattfindet. Leider verkauft keine Fluggesellschaft Karten für IRGENDWANN im Oktober.
Robert Dietze, alias Sadman Turnkey, mayor of Kenderrest:
Es regnete, wie nun ja beim Lausitzcon schon so üblich. (Zumindest hat's das letzte Mal geregnet.) Der Zug, in dem Varigg und meinereiner saßen, hatte natürlich und wider Erwarten Verspätung, zumindest gab uns das Gelegenheit, Bronto in voller Schönheit kurz vor Hoyerswerda über den Zeh zu laufen. Und es regnete immer noch ...
Immerhin wurden wir, sobald hier angekommen, stürmisch begrüßt. Und gleich danach, mein Magen jubelte, gab's was zu beißen (ich bin zur Zeit auf dem Vampirtrip, sorry). Also nach Gaumenschmaus ging es dann zu geistiger Nahrung, eine Autorenlesung war angesagt (nach diversen Absagen, wie passend). Ich bewegte also meine physische Hülle zur Vorlesungsstätte. Dort wurde in erstaunlich gutem Deutsch von Wilko dem Müller und Frank Roger eine Geschichte des letzteren vorgetragen.
Ich war begeistert, Frank Roger bietet in jeder Geschichte, die ich von ihm las, etwas Neues und läßt sich so gar nicht in irgendwelche Schubladen stecken. Allerdings hatte ich das Gefühl, bei der anschließenden Diskussion den Alleinunterhalter zu spielen, naja vielleicht lag's auch an der Sprachbarriere. Auf jeden Fall stellte sich Frank auch nach einem (von mir favorisierten, weil heimatlichen) Eibauer als ausgesprochen umgänglicher und gesprächiger Mensch heraus.
(Abgesehen davon werd' ich es nie lernen, daß manche Menschen dem Händeschütteln aufrichtige Abneigung entgegenbringen, und bitte dies zu entschuldigen.) Auf ein weiterhin so tolles Conwochenende! Prost!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Ich weiß, wo's langgeht!" (Iris Fritzsche)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Frank Roger:
This is a wonderful convention, and I think it should end in a truly spectacular way, so I propose the following closing ceremony.
On Sunday evening, a giant volcano should rise up where the town of Hoyerswerda now is, and erupt, flooding the entire area with lava. Don't you think that would be a fitting end for a SF convention?
Next year we do the same with Leipzig, and so on. One day there won't be any room left to hold conventions, but at leat we will have left our mark. If anyone has suggestions for something more spectacular, please write it down here: And before the volcanic eruption,
of course...
EDM:
2003 - BERLIN DABEI?
Inzwischen ist es mehr als ein gerücht. Was schon mehrere monate in der gerüchteküche kochte, kann jetzt als offiziös gelten: Gerfandom wird sich (vermutlich) für das jahr 2003 für einen welt-con in Berlin bewerben. Es ist zu früh, um jetzt schon über einzelheiten zu reden. Aber wir denken, dass gerade jetzt ein guter zeitpunkt ist, mit der planerei anzufangen.
Wir werden erfolg haben, wenn wir es nur wollen!
Wilko Müller jr.:
Frank Roger und meine Wenigkeit waren ja nun der erste Programmpunkt am Freitagabend. Nach der Eröffnungsrede von Stefan natürlich. Zu der sogenannten "szenischen Lesung" muß allerdings gesagt werden, daß sie eigentlich anders geplant war. Sie sollte in Englisch stattfinden. Aus Rücksicht auf anwesende Nicht-EnglischsprecherInnen entschlossen wir uns aber, es doch mit der Sprache der hiesigen Eingeborenen zu versuchen. Überraschenderweise klappte sogar alles. Der Umstand, daß die Fragen an den Autoren etwas spärlich waren, verwunderte mich nicht gerade. Das ist man ja gewöhnt: Jemand wird eingeladen, und dann weiß
keiner etwas mit ihm anzufangen. Aber zumindest waren wir als Akteure zufrieden mit dem Ergebnis. Vielen Dank an alle, die sich dazu aufrafften, einen richtigen Programmpunkt zu besuchen.
Nun noch ein paar Worte Eigenwerbung:
Ich habe ein paar wenige Exemplare alte SOLAR-Xe mit und vor allem einige "Mandragora", die neueste Erzählung aus meinem Computer. Wer Interesse daran hat, melde sich bei mir.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Terry Pratchett is writing his third novel today, first one before breakfast, second during breakfast and at least one more afterwards."
(Frank Roger, den autor Terry Pratchett beim signieren beobachtend)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Alexander Kröger:
Dem 3. Lausitz-Con einen herzlichen Gruß! Insbesondere möchte ich meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, daß mit dem Con an Hoyerswerdaer und SF-Traditionen angeknüpft wird, die es wert sind, erhalten zu werden. Dafür den Veranstaltern großen Dank!
Horst Müller:
Ich freue mich, wieder einmal unter Freunden der Phantasie sein zu können. Die vielen Phantastikforen, die Hoyerswerda erlebt hat, sind mir unvergeßlich. Bekanntlich kann man die Phantasie als Flügel des
Verstandes bezeichnen. Ich wünsche dem Phönix-Club starke Flügel, damit er sich vom Boden der Gegenwart in die Zukunft erheben kann, die ja morgen bereits unsere Gegenwart sein wird.
Robert Dietze, alias Sadman Turnkey, mayor of Kenderrest:
Und wieder beginnt einer neuer Tag des Lau(-sitz)Cons, diesmal ohne Regen, dafür aber mit Büchern, vielen Büchern, Unmassen von Büchern, Galaxien von Büchern ... . Und Meister Rauscher mittendrin. Aber natürlich ist er trotz überwältigender Präsenz nicht der einzige, der seine Ware an den Mann zu bringen versucht. Mein ganz besonderer Leib- und Magenfreund, der Oberförster, hat selbstverfreilich seine Tradingcards mitgebracht, die er mit ganz sublimen Methoden den Leuten auf's Auge drückt. Und was hörte ich da: "Wenn Du mithilfst, den Stand aufzubauen, kriegst Du einen Booster!" von der linken (oder rechten) Hälfte des Spielladens Funtastic. Konnte ich da "Nein" sagen? OK, also Kisten geschleppt, kaufwütige Massen beseite gedrängt und mich unbändig auf meinen Lohn gefreut. Apropos Massen, schien so, als ob ein Großteil der Hoyerswerdaer beschlossen hatte, Meister Rauscher reich zu machen. Will heißen; die Bücher gingen weg wie warme Semmeln. Aber zum Zeitpunkt dieses Tippens ist noch kein Ende des Besucheransturms abzusehen, die Bücher werden langsam aber sicher weniger, und der Mittag naht im Sturm ...
Nachbemerkung von EDM:
Tatsächlich kam Achim Sturm gegen mittag ...
DER BELGISCHE AUTOR ALS "DER" ZITATE-LIEFERANT DES CONS:
Frank Roger speaking:
"I saw this strange book here, with one single blank page, titled 'The Best of Perry Rhodan'..."
"News flash :
Watch out! A few dinosaurs have escaped from the Saurierpark Klein Welka. They are now roaming the streets of the area. They are very dangerous, and belong to a type known as "Trabantosaurus".
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ND von CF 6
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Con Fact 005
Dieses zine erscheint am 1. tag des LAUSITZ-CONS
am 29.09.1995
in Wojerecy
Veranstalter: SF-CLUB PHÖNIX Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
--------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
--------------------------------------------------------------------------------
EDM:
ACTS & FACTS
Was du hier in händen hältst, wundert dich vielleicht gar nicht mehr. Es handelt sich um das tägliche con-zine, das (meist) erscheint, wenn EDM auf einem con vorzufinden ist. Und inzwischen wissen ja viele, wie das geht.
Irgendwo steht ein laptop herum, der ein programm geladen hat, das sich wie eine schreibmaschine verhält. Wer aus einem programmpunkt kommt oder sonstwie lust hat, seine gedanken zu papier (ahem!) zu bringen, tut das ganz einfach. Es sind keine computerkenntnisse nötig. Nachts (oder wenn es sonst passt) wird das ganze ausgedruckt und dann (hier in Hoywoy zumindest) dank des tatkräftigen einsatzes von Klaus Brandt vervielfältigt. Dann kann es verteilt werden.
Ex von früheren cons beim herausgeber erhältlich.
Weiter viel spaß beim lausi(tz)-con.
Andrea Brandt:
Donnerstag abend so gegen 22.30 Uhr.
Wir kommen gerade aus dem Club, der Anrufbeantworter ist in Aktion. Wilko teilt uns mit, daß sie da sind, aber...Kein Zimmer für Frank Roger. Wir also ins Auto, und ab zum Achat-Hotel. Dort entschuldigte sich die Angestellte tausendmal. Die Nachbestellung hat eine Auszubildende entgegengenommen, die leider schon nicht mehr da ist. Aber es wurde ein Zimmer gefunden. Zum Glück, wäre ja sehr unangenehm. Naja, auf den Schreck müssen wir unbedingt was trinken. Da die Bar im Achat etwas beengt ist, sind wir in den Club, unseren Con-Treffpunkt. Noch wies nichts auf das kommende Wochenende hin, aber das wird sich ändern. Bei einem dunklen Eibauer und einer Unterhaltung in Englisch-Deutsch haben wir, das waren Wilko, Frank Roger, EDM, mein Mann und ich den Lausitz-Con um 23.00 Uhr eröffnet.
Frank Roger:
It's a pleasure to be here, and I'm really looking forward to meeting all the fans coming from all over the world... well, make that Germany or part of Germany... or at least Hoyerswerda... or part of Hoyerswerda... well, you must be from somewhere...!
Wilko Müller jr.:
Wir konnten es wieder nicht erwarten. Schon Donnerstag reiste ich an, denn ich hatte mich bereit erklärt, Frank Roger vom Bahnhof in Dresden abzuholen. Die üblichen Zustände auf den Autobahnen in Betracht ziehend, fuhr ich entsprechend früher los und war natürlich viel zu früh in der Stadt der Frauenkirche (steht die da?). Nach einer rasanten Nachtfahrt erreichten wir Hoywoy, aber wo war das Hotel? Verschiedene Umleitungen zwangen zur Benutzung von obskuren Straßen, bis uns ein sehr freundlicher Eingeborener mit seinem Auto zum Hotel lotste. Dort schien man allerdings nichts von unserer Anmeldung zu wissen - allerdings, das muß zur Ehre der Con-Macher betont werden, nicht die Schuld der Organisatoren, sondern eines inzwischen entlassenen Azubis im Hotel. Alles ging jedoch glatt, so daß wir mit EDM und Familie Brandt noch eine lustige Zeit an der Bar bzw. im WK X verbringen konten. Darüber wurde ja wohl schon oben berichtet.
Nun, das soll erst mal alles gewesen sein. Wozu soll ich auf das Hotel schimpfen, das meinen Scheck nicht akzeptierte. Ist eben Provinz hier.
(Smile)
Sabine Käder:
Was ist das schlimmste bei der Vorbereitung eines Cons? Die verfluchte Kleinarbeit. Es geht mir jedesmal so, es wird immer mehr. Also es galt die Ausstellung zu organisieren. Sabine, mach mal!
Bereits im Mai hatten wir einen Aufruf in der Presse gestartet und die Resonanz war recht gut. Jeder einzelne Aussteller wurde besucht, die Bilder ausgewählt, die Bilder verpackt und nach Hoywoy transportiert. Die Bilder in die 3. Etage des Museums geschleppt, alle wieder ausgepackt, sortiert und Stück für Stück gestellt und endlich aufgehängt.
Für die ganze Aktion hatten Andrea und ich ca. 2 Stunden eingeplant. Es sind 3 Tage daraus geworden, einschließlich eines saftigen Muskelkaters. Aber eines haben wir uns nicht nehmen lassen. Wie endlich alles an seinem Platz hing, sind Andrea und ich in den Club gefahren und haben die "Eröffnung" mit einem Glas Sekt gefeiert. Fazit: bei der nächsten Ausstellung suchen wir uns mehr Leute!!!
Ralf P. Krämer, Dresden:
Dies ist mein erster Lausitz-Con (sicher nicht mein letzter), aber nicht meine erste aktive Begegnung mit der SF-Szene. Es war 1969, als ich in Dresden den Stanislaw-Lem-Klub als Interessengemeinschaft im Deutschen Kulturbund gründete. Wir nahmen damals einen rasanten Aufschwung, hatten zur Hochzeit (um 1972) fast 150 Mitglieder, davon 40-50 aktive, 1-2 Veranstaltungen im Monat, veranstalteten Schreibwettbewerbe, Schriftstellerlesungen u.v.a.m. bis - ja bis - einigen Leuten, die politisch das Sagen hatten, die Sache unheimlich wurde, und sie den nächstbesten Vorwand suchten, den Klub kaputt zu machen. Immerhin, mit Rolf Krohn und Erik Simon gingen zwei bekannte Autoren aus dem Stanislaw-Lem-Klub hervor. All dies ist längst Geschichte und läßt sich in TERRAsse H.12 nachlesen. Heute steht der URANIA Science Fiction Club TERRAsse, dem einige frühere SLK-Mitglieder angehören, in dessen Tradition. Zu verdanken ist dies bekanntlich unserem "Oberförster", Michael Stöhr, in dessen Bücherstube sich nach der Wende Dresdner SF-Fans sammelten. Vor die Wahl gestellt, einen eigenen Verein zu gründen oder sich den ganzen juristischen Aufwand zu schenken und unter die Fittiche eines bereits bestehenden zu schlüpfen, zogen sie letzteres vor.
So bekam die URANIA (genauer der URANIA Stadtverband) im Januar 1995 ihren ersten Science Fiction Club, den wir bequemerweise gleich nach dem schon existierenden Fanzine TERRAsse benannten. Wir treffen uns einmal im Monat jeden 2. Dienstag und hatten in diesem Jahr mit Erik Simon, Wilko Müller jr. und Rolf Krohn immerhin schon drei Autoren zu Gast. Für die Zukunft ist Großes geplant - 1999 wollen wir aus Anlaß des 40. Gründungsjubiläums des SLK den deutschlandweiten SFCD-Con in Dresden ausrichten. Dafür dürft ihr uns schon heute kräftig die Daumen drücken ...
Stefan Biewald:
Wir sagen Danke
Hiermit bedankt sich der Phönix-Club herzlich bei allen, die uns bei der Organisation und Durchführung des Cons halfen und helfen. Unser Dank gilt vor allem Terry Pratchett, Frank Roger, Wilko Müller jr., Harry und Petra Wobst sowie dem Museum Hoyerswerda und natürlich auch allen ungenannten Helfern. Dank auch allen Phönixen und deren Familienmitgliedern, die unter dem Vorbereitungsstreß zu leiden hatten.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ABTEILUNG: DAS MUSS WOHL SEIN
"Was steht denn da auf der bar?" (Berit Neumann & Wilko Müller)
"Natürlich ein mädchen - bar jeder bekleidung." (EDM)
--------------------------------------------------------------------------------
Da dieser textbearbeiter nicht so gut im kopieren längerer texte ist und ich nicht soviel zeit aufwenden möchte, wird das verehrte publikum gebeten, erst den übernächsten und dann den nächsten beitrag zu lesen.
EDM
--------------------------------------------------------------------------------
Iris Fritzsche:
A L A R M _ I M _ Z O O
Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen bekannt wurde, wird es am diesigen Wochenende zu einem Streik im Zoo kommen. Der Grund hierfür ist eine Aktion des Hoyerswerdaer Phönix-Clubs. Vorgenannter entwendete aus dem Kaufland des Ortes für den Zoo bestimmte Nahrungsmittel. Zu diesem unerhörten Vorfall kam es, nachdem obiger Club eine Entnahmegenehmigung durch den Hausleiter des SB-Einkaufshauses erhalten hatte. Diese weidlich ausnutzend, wurden mehrere Pappkisten mit Obst und Gemüse gefüllt und in den Jugendclub WEKA 10 entführt. Diese den Zootieren entzogenen Nahrungsmittel wurden nun zweckentfremdet für die Ernährung von recht irdischen, sich mit Außerirdischem beschäftigenden Personen eingesetzt.
Iris Fritzsche:
29.9.1995 - Der Tag, an dem alles begann
Dieser Tag begann bereits am Morgen. Ich erlaubte mir zu nachtschlafener Zeit (7.00 Uhr morgens) das Club-Mitglied Sabine Käder zu wecken. Da sie um diese Zeit noch keine rechte Entscheidung zum Thema Muntersein getroffen hatte, nahmen wir erst einmal einen ermunternden Türkentrank zu uns. Dann ging es ganz spontan an die erste Aufgabe des Tages:
Überprüfung des Verpflegungsplanes! Theoretisch war alles klar, aber in der Praxis! Auf ins Kaufland von Hoywoy.
Der Einkauf nach Plan erfolgte für uns zufriedenstellend und für das Kaufland umsatzbringend. Außenstände hatten wir nur noch im Bereich OGS (ehemals Matsch und Gammel, jetzt Obst und Gemüse). Nach einem kurzen Gespräch mit dem Hausleiter und einem von uns danach gefertigten Schreiben waren auch diese geklärt. (Siehe auch ALARM IM ZOO).
Nach einem ausgiebigen häuslichen Päuschen ging es dann in den Club zum Ausladen der Lebensmittel. Dann dauerte es auch nicht mehr lange, und die ersten Con-Teilnehmer waren da. Doch das soll ein anderer Bericht werden.
Manfred Orlowski:
News aus Leipzig
Am 7. Oktober 1995 findet unser 13. Buch- und Tauschmarkt für SF- und Fantasy-Literatur statt und zwar von 8 - 12 Uhr im großen Saal des Kulturbundhauses Elsterstr. 35. Alle sind dazu herzlich eingeladen.
Außerdem wirft unser 3. Elstercon seine Schatten voraus. Er findet in der Zeit vom 17.-19. Mai 1996 statt. Als Gäste sind Christopher Priest, Kiril Bulytschow, Herbert W. Franke, Aljonna Mückel und viele andere geladen. So wird es eine Diskussionsrunde zum Thema "SF in der Kinderliteratur" geben und zum Thema "Schein- und Alternativwelten". Weiteres ist geplant.
Anmeldungen nehme ich schon gern entgegen und stehe auch für weitere Informationen zum 3. Elstercon bereit.
am 29.09.1995
in Wojerecy
Veranstalter: SF-CLUB PHÖNIX Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
--------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
--------------------------------------------------------------------------------
EDM:
ACTS & FACTS
Was du hier in händen hältst, wundert dich vielleicht gar nicht mehr. Es handelt sich um das tägliche con-zine, das (meist) erscheint, wenn EDM auf einem con vorzufinden ist. Und inzwischen wissen ja viele, wie das geht.
Irgendwo steht ein laptop herum, der ein programm geladen hat, das sich wie eine schreibmaschine verhält. Wer aus einem programmpunkt kommt oder sonstwie lust hat, seine gedanken zu papier (ahem!) zu bringen, tut das ganz einfach. Es sind keine computerkenntnisse nötig. Nachts (oder wenn es sonst passt) wird das ganze ausgedruckt und dann (hier in Hoywoy zumindest) dank des tatkräftigen einsatzes von Klaus Brandt vervielfältigt. Dann kann es verteilt werden.
Ex von früheren cons beim herausgeber erhältlich.
Weiter viel spaß beim lausi(tz)-con.
Andrea Brandt:
Donnerstag abend so gegen 22.30 Uhr.
Wir kommen gerade aus dem Club, der Anrufbeantworter ist in Aktion. Wilko teilt uns mit, daß sie da sind, aber...Kein Zimmer für Frank Roger. Wir also ins Auto, und ab zum Achat-Hotel. Dort entschuldigte sich die Angestellte tausendmal. Die Nachbestellung hat eine Auszubildende entgegengenommen, die leider schon nicht mehr da ist. Aber es wurde ein Zimmer gefunden. Zum Glück, wäre ja sehr unangenehm. Naja, auf den Schreck müssen wir unbedingt was trinken. Da die Bar im Achat etwas beengt ist, sind wir in den Club, unseren Con-Treffpunkt. Noch wies nichts auf das kommende Wochenende hin, aber das wird sich ändern. Bei einem dunklen Eibauer und einer Unterhaltung in Englisch-Deutsch haben wir, das waren Wilko, Frank Roger, EDM, mein Mann und ich den Lausitz-Con um 23.00 Uhr eröffnet.
Frank Roger:
It's a pleasure to be here, and I'm really looking forward to meeting all the fans coming from all over the world... well, make that Germany or part of Germany... or at least Hoyerswerda... or part of Hoyerswerda... well, you must be from somewhere...!
Wilko Müller jr.:
Wir konnten es wieder nicht erwarten. Schon Donnerstag reiste ich an, denn ich hatte mich bereit erklärt, Frank Roger vom Bahnhof in Dresden abzuholen. Die üblichen Zustände auf den Autobahnen in Betracht ziehend, fuhr ich entsprechend früher los und war natürlich viel zu früh in der Stadt der Frauenkirche (steht die da?). Nach einer rasanten Nachtfahrt erreichten wir Hoywoy, aber wo war das Hotel? Verschiedene Umleitungen zwangen zur Benutzung von obskuren Straßen, bis uns ein sehr freundlicher Eingeborener mit seinem Auto zum Hotel lotste. Dort schien man allerdings nichts von unserer Anmeldung zu wissen - allerdings, das muß zur Ehre der Con-Macher betont werden, nicht die Schuld der Organisatoren, sondern eines inzwischen entlassenen Azubis im Hotel. Alles ging jedoch glatt, so daß wir mit EDM und Familie Brandt noch eine lustige Zeit an der Bar bzw. im WK X verbringen konten. Darüber wurde ja wohl schon oben berichtet.
Nun, das soll erst mal alles gewesen sein. Wozu soll ich auf das Hotel schimpfen, das meinen Scheck nicht akzeptierte. Ist eben Provinz hier.
(Smile)
Sabine Käder:
Was ist das schlimmste bei der Vorbereitung eines Cons? Die verfluchte Kleinarbeit. Es geht mir jedesmal so, es wird immer mehr. Also es galt die Ausstellung zu organisieren. Sabine, mach mal!
Bereits im Mai hatten wir einen Aufruf in der Presse gestartet und die Resonanz war recht gut. Jeder einzelne Aussteller wurde besucht, die Bilder ausgewählt, die Bilder verpackt und nach Hoywoy transportiert. Die Bilder in die 3. Etage des Museums geschleppt, alle wieder ausgepackt, sortiert und Stück für Stück gestellt und endlich aufgehängt.
Für die ganze Aktion hatten Andrea und ich ca. 2 Stunden eingeplant. Es sind 3 Tage daraus geworden, einschließlich eines saftigen Muskelkaters. Aber eines haben wir uns nicht nehmen lassen. Wie endlich alles an seinem Platz hing, sind Andrea und ich in den Club gefahren und haben die "Eröffnung" mit einem Glas Sekt gefeiert. Fazit: bei der nächsten Ausstellung suchen wir uns mehr Leute!!!
Ralf P. Krämer, Dresden:
Dies ist mein erster Lausitz-Con (sicher nicht mein letzter), aber nicht meine erste aktive Begegnung mit der SF-Szene. Es war 1969, als ich in Dresden den Stanislaw-Lem-Klub als Interessengemeinschaft im Deutschen Kulturbund gründete. Wir nahmen damals einen rasanten Aufschwung, hatten zur Hochzeit (um 1972) fast 150 Mitglieder, davon 40-50 aktive, 1-2 Veranstaltungen im Monat, veranstalteten Schreibwettbewerbe, Schriftstellerlesungen u.v.a.m. bis - ja bis - einigen Leuten, die politisch das Sagen hatten, die Sache unheimlich wurde, und sie den nächstbesten Vorwand suchten, den Klub kaputt zu machen. Immerhin, mit Rolf Krohn und Erik Simon gingen zwei bekannte Autoren aus dem Stanislaw-Lem-Klub hervor. All dies ist längst Geschichte und läßt sich in TERRAsse H.12 nachlesen. Heute steht der URANIA Science Fiction Club TERRAsse, dem einige frühere SLK-Mitglieder angehören, in dessen Tradition. Zu verdanken ist dies bekanntlich unserem "Oberförster", Michael Stöhr, in dessen Bücherstube sich nach der Wende Dresdner SF-Fans sammelten. Vor die Wahl gestellt, einen eigenen Verein zu gründen oder sich den ganzen juristischen Aufwand zu schenken und unter die Fittiche eines bereits bestehenden zu schlüpfen, zogen sie letzteres vor.
So bekam die URANIA (genauer der URANIA Stadtverband) im Januar 1995 ihren ersten Science Fiction Club, den wir bequemerweise gleich nach dem schon existierenden Fanzine TERRAsse benannten. Wir treffen uns einmal im Monat jeden 2. Dienstag und hatten in diesem Jahr mit Erik Simon, Wilko Müller jr. und Rolf Krohn immerhin schon drei Autoren zu Gast. Für die Zukunft ist Großes geplant - 1999 wollen wir aus Anlaß des 40. Gründungsjubiläums des SLK den deutschlandweiten SFCD-Con in Dresden ausrichten. Dafür dürft ihr uns schon heute kräftig die Daumen drücken ...
Stefan Biewald:
Wir sagen Danke
Hiermit bedankt sich der Phönix-Club herzlich bei allen, die uns bei der Organisation und Durchführung des Cons halfen und helfen. Unser Dank gilt vor allem Terry Pratchett, Frank Roger, Wilko Müller jr., Harry und Petra Wobst sowie dem Museum Hoyerswerda und natürlich auch allen ungenannten Helfern. Dank auch allen Phönixen und deren Familienmitgliedern, die unter dem Vorbereitungsstreß zu leiden hatten.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ABTEILUNG: DAS MUSS WOHL SEIN
"Was steht denn da auf der bar?" (Berit Neumann & Wilko Müller)
"Natürlich ein mädchen - bar jeder bekleidung." (EDM)
--------------------------------------------------------------------------------
Da dieser textbearbeiter nicht so gut im kopieren längerer texte ist und ich nicht soviel zeit aufwenden möchte, wird das verehrte publikum gebeten, erst den übernächsten und dann den nächsten beitrag zu lesen.
EDM
--------------------------------------------------------------------------------
Iris Fritzsche:
A L A R M _ I M _ Z O O
Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen bekannt wurde, wird es am diesigen Wochenende zu einem Streik im Zoo kommen. Der Grund hierfür ist eine Aktion des Hoyerswerdaer Phönix-Clubs. Vorgenannter entwendete aus dem Kaufland des Ortes für den Zoo bestimmte Nahrungsmittel. Zu diesem unerhörten Vorfall kam es, nachdem obiger Club eine Entnahmegenehmigung durch den Hausleiter des SB-Einkaufshauses erhalten hatte. Diese weidlich ausnutzend, wurden mehrere Pappkisten mit Obst und Gemüse gefüllt und in den Jugendclub WEKA 10 entführt. Diese den Zootieren entzogenen Nahrungsmittel wurden nun zweckentfremdet für die Ernährung von recht irdischen, sich mit Außerirdischem beschäftigenden Personen eingesetzt.
Iris Fritzsche:
29.9.1995 - Der Tag, an dem alles begann
Dieser Tag begann bereits am Morgen. Ich erlaubte mir zu nachtschlafener Zeit (7.00 Uhr morgens) das Club-Mitglied Sabine Käder zu wecken. Da sie um diese Zeit noch keine rechte Entscheidung zum Thema Muntersein getroffen hatte, nahmen wir erst einmal einen ermunternden Türkentrank zu uns. Dann ging es ganz spontan an die erste Aufgabe des Tages:
Überprüfung des Verpflegungsplanes! Theoretisch war alles klar, aber in der Praxis! Auf ins Kaufland von Hoywoy.
Der Einkauf nach Plan erfolgte für uns zufriedenstellend und für das Kaufland umsatzbringend. Außenstände hatten wir nur noch im Bereich OGS (ehemals Matsch und Gammel, jetzt Obst und Gemüse). Nach einem kurzen Gespräch mit dem Hausleiter und einem von uns danach gefertigten Schreiben waren auch diese geklärt. (Siehe auch ALARM IM ZOO).
Nach einem ausgiebigen häuslichen Päuschen ging es dann in den Club zum Ausladen der Lebensmittel. Dann dauerte es auch nicht mehr lange, und die ersten Con-Teilnehmer waren da. Doch das soll ein anderer Bericht werden.
Manfred Orlowski:
News aus Leipzig
Am 7. Oktober 1995 findet unser 13. Buch- und Tauschmarkt für SF- und Fantasy-Literatur statt und zwar von 8 - 12 Uhr im großen Saal des Kulturbundhauses Elsterstr. 35. Alle sind dazu herzlich eingeladen.
Außerdem wirft unser 3. Elstercon seine Schatten voraus. Er findet in der Zeit vom 17.-19. Mai 1996 statt. Als Gäste sind Christopher Priest, Kiril Bulytschow, Herbert W. Franke, Aljonna Mückel und viele andere geladen. So wird es eine Diskussionsrunde zum Thema "SF in der Kinderliteratur" geben und zum Thema "Schein- und Alternativwelten". Weiteres ist geplant.
Anmeldungen nehme ich schon gern entgegen und stehe auch für weitere Informationen zum 3. Elstercon bereit.
Abonnieren
Posts (Atom)
