Dieses zine ist die erste ausgabe beim BASF 5
am 04.07.1998
in Braunschweig
Veranstalter:
Förderverein Phantastika Raum und Zeit e.V. (!)
Laubenhof
38198 Braunschweig
Tel. 0531/2322300
plaggep@aol.com
Herausgeber:
Edmund André
App. 328, Bettinastr. 5
63067 Offenbach
Tel. 0172 9876 703
edm@lynet.de
----------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
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EDM:
ACTS & FACTS
Auf diesem con klappt erst einmal eins exorbitant gut: unsere gemeinsame kleine zeitung fuer die con-tage kann publiziert und gedruckt werden. Der veranstalter hat daran gedacht, und so etwas freut einen natuerlich. Der hauscomputer hier ist allerdings so fortgeschritten, dass er die umlaute meines kleinen hobels gar nicht mehr begreift. Man koennte nun editieren, - aber wir machen alles mit der hand am arm, und als fans sind wir ja kummer gewoehnt. Also werden (vielleicht) alle daran denken, umlaute in zwei buchstaben zu schreiben.
Es ist sonnabend, die raeume fuellen sich langsam. Es kann losgehen zu dem con, der moeglicherweise in einigen jahren DER norddeutsche con an sich werden koennte, sofern eine bestimmte ausrichtung noch etwas mehr in den hintergrund tritt ...
Beluga Post:
Das radikale Rauchverbot während des ganzen Cons ist für Referenten denkbar ungeeignet. Aber Respekt vor der Konsequenz. Auch ConCom-Miglieder mussten raus zum Rauchen...
dos:
"Stellt euch vor, es ist Con, und keiner geht hin." :-(
Was lernen wir daraus? Braunschweig ist immer noch SF-Provinz, jedenfalls, was die allgemeine SF angeht. Trekkies kenne ich genug, aber die sind ziemliche Ignoranten. Außer Star Trek gibt es bei denen sowieso nichts und wird geschnitten. Als ich den Trekkies ein paar Con-Flyer vor die Nase gelegt habe, haben sie es einfach ignoriert. Aber vielleicht ist die BASF den Trekkies auch nur zu billig. Schliesslich muss man viel weniger als 180.- zahlen. Merke: Alle Star Trek Cons werden von Ferengi organisiert - Maximum Profit. Ausserdem koennen sich die Trekkies auf der BASF natürlich nicht im Glanze irgendwelcher Fernsehstars sonnen. Für ein Foto zusammen mit denen, zahlen die glatt 10.- Sicherlich waschen sie sich dann auch die nächsten Wochen nicht die Hände, wenn sie "ihrem" Star mal die Hand schütteln durften.
Aber genug gelaestert. Warten wir mal, wie sich der weitere Verlauf des Cons entwickelt. Fussball ist auch eine viel zu grosse Konkurrenz.
ClaFi:
Boah ey, die Samstagabend-Diskussion ist ein voller Erfolg gewesen. Man lasse zwei Kampfhaehne aufeinander los, ohne sie vorher nach Waffen zu durchsuchen, und man sieht, wozu Menschen faehig sind. Die Bezeichnung "da fliegen die Fetzen" ist fuer diese Veranstaltung eine bodenlose Untertreibung. Das Thema driftete zwar leider ein wenig ab, jedoch war die Art der Darstellung einfach mitreißend. Leidenschaftlich, wie es Peter Terrid formulierte. Zeitweilig wurde auf der Buehne so gestritten, dass die Zuschauer in ihren Stuehlen zusammensanken, um ja nicht in die Schusslinie zu geraten.
Auch interessant zu sehen, wie sich eine mehr oder weniger kuenstlich erzeugte Stimmung auf den Zuschauer uebertragen kann. Goettlich war es aber, Beluga Post mal voellig sprachlos zu erleben. Sorry, aber von Belugas grosser Klappe haette ich mehr erwartet.
Fazit: ein einmaliges Ereignis, was mir bisher so auf keinem anderen Con geboten wurde. Bitte mehr davon.
End of transmission.
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Samstag, 6. Dezember 2008
Con Fact 017
Dieses zine erscheint am 3. tag des LausitzCons
am 28.09.1997
in Wojercy
Veranstalter:
Stefan Biewald
Otto-Nagel-Str. 50
02977 Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
Postfach 1524
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
EMail: edm@lynet.de
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Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
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CONFECT
=========
"Wo rezensierst du? Nur in Österreich, oder auch im deutschsprachigen raum?"
Stefan Biewald an Hermann Urbanek
----------------------------------------------------------------------
"Warum schreibt ihr denn überhaupt sowas?"
Thomas Hofmann an die autoren
----------------------------------------------------------------------
"Um zu entscheiden, ob ein kotelett gut ist, muss man nicht selbst ein schwein sein!"
Erik Simon in bezug auf rezensionen
----------------------------------------------------------------------
Beluga, letzter Akt:
Nachdem ich mich gestern abend leider aus dem Phantastik-Forum zurückziehen musste, um einigen Panelists nichts vor den Kopph zu kloppen (bei aller gebotenen Toleranz, die auch die Podiumsteilnehmer schmerzlich vermissen liessen), kam ich zum Phönix - Dem Philm wieder zurück.
Was ich da sehen durphte, hat mir wirklich sehr gephallen. Meinen Respekt und meine Anerkennung phür diese Perphormance. Obwohl ich sagen muss, dass einige Gags phür Insider und/oder Einheimische waren. Trotzdem: Wir haben uns amüsiert wie Bolle. In diesem Sinne: Wir sehen uns in der westphälischen Capitale zum Phrühlingsanfang. Herzlich willkommen bei den S-PH-T-10, dem Con mit der Ruhrpottpower. Bussi, Beluga
Heiko:
Nach einer scheinbar endlosen fahrt (ist irgend jemandem schon einmal aufgefallen, daß WEKA X jedes jahr an einem anderen ort liegt?) bin ich gestern hier in HoyWoy eingerückt. Das programm des diesjährigen cons war am samstag völlig ausreichend und interesssant. Den sonntag finde ich programmtechnisch allerdings etwas dünn. Ich will hier auch keine con-kosten-diskussion führen, nur soviel, nicht alle Hallenser haben die gleiche merkwürdige meinung, wie der hallesche club-chef. Einen con zu organisieren, kostet nicht nur zeit, sondern halt auch geld. Die wohlschmeckende und reichhaltige verpflegung gleicht das eh wieder aus. Der Philm war zwar etwas lang, aber dafür kultig. Besonderes lob für alle aktoren vor und hinter der kamera. Die animationen waren spitze, zumal ich weiß, wieviel arbeit und zeit hinter solchen kurzen sequenzen stecken. Alles in allem, ein schöner con - eine genaue analyse folgt im Solar-X.
Scout:
Nachdem ich gestern nur noch 2% von was weiß ich entfernt war, bin ich heute wieder ganz der alte und kann immer noch nicht hellsehen, also nichts mit Lotto. Irgendwann muß ich mir den Philm noch mal ansehen, so 4 bis 5 mal, damit sich die Anstrengung gelohnt hat. all den Text zu lernen und nach den Anweisungen der Regie zu springen und springen und springen und ...ahhhhhhhhhhhh.
EDM:
Das war's dann wohl
Beluga konnte sich noch eben gegen die frühstückenden fans durchsetzen, um die 10. SF-TAGE anzupreisen. Wichtig genug ist der con ja, denn der nachweis muss erbracht werden, dass auch auf deutschem boden ein con von der größenordnung des englischen EasterCons auf dauer durchgeführt werden kann, eine wichtige stufe auf dem weg zu noch größeren taten.
Die 10. SF-TAGE in Dortmund finden statt am 21. und 22. märz 1998 in Dortmund.
Soweit die übriggebliebenen hier nicht einfach herumsitzen oder sich gerade noch einmal Reinhard Rauschers bücher angucken (er ist am abräumen), versuchen sie sich weiter oben in die geheimnisse des rollenspiels einweisen zu lassen. Nachmittags soll es noch galaktische tänze geben ... und dies hier wird noch in kleiner auflage kopiert.
am 28.09.1997
in Wojercy
Veranstalter:
Stefan Biewald
Otto-Nagel-Str. 50
02977 Hoyerswerda
Herausgeber:
Edmund André
Postfach 1524
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
EMail: edm@lynet.de
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Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
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CONFECT
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"Wo rezensierst du? Nur in Österreich, oder auch im deutschsprachigen raum?"
Stefan Biewald an Hermann Urbanek
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"Warum schreibt ihr denn überhaupt sowas?"
Thomas Hofmann an die autoren
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"Um zu entscheiden, ob ein kotelett gut ist, muss man nicht selbst ein schwein sein!"
Erik Simon in bezug auf rezensionen
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Beluga, letzter Akt:
Nachdem ich mich gestern abend leider aus dem Phantastik-Forum zurückziehen musste, um einigen Panelists nichts vor den Kopph zu kloppen (bei aller gebotenen Toleranz, die auch die Podiumsteilnehmer schmerzlich vermissen liessen), kam ich zum Phönix - Dem Philm wieder zurück.
Was ich da sehen durphte, hat mir wirklich sehr gephallen. Meinen Respekt und meine Anerkennung phür diese Perphormance. Obwohl ich sagen muss, dass einige Gags phür Insider und/oder Einheimische waren. Trotzdem: Wir haben uns amüsiert wie Bolle. In diesem Sinne: Wir sehen uns in der westphälischen Capitale zum Phrühlingsanfang. Herzlich willkommen bei den S-PH-T-10, dem Con mit der Ruhrpottpower. Bussi, Beluga
Heiko:
Nach einer scheinbar endlosen fahrt (ist irgend jemandem schon einmal aufgefallen, daß WEKA X jedes jahr an einem anderen ort liegt?) bin ich gestern hier in HoyWoy eingerückt. Das programm des diesjährigen cons war am samstag völlig ausreichend und interesssant. Den sonntag finde ich programmtechnisch allerdings etwas dünn. Ich will hier auch keine con-kosten-diskussion führen, nur soviel, nicht alle Hallenser haben die gleiche merkwürdige meinung, wie der hallesche club-chef. Einen con zu organisieren, kostet nicht nur zeit, sondern halt auch geld. Die wohlschmeckende und reichhaltige verpflegung gleicht das eh wieder aus. Der Philm war zwar etwas lang, aber dafür kultig. Besonderes lob für alle aktoren vor und hinter der kamera. Die animationen waren spitze, zumal ich weiß, wieviel arbeit und zeit hinter solchen kurzen sequenzen stecken. Alles in allem, ein schöner con - eine genaue analyse folgt im Solar-X.
Scout:
Nachdem ich gestern nur noch 2% von was weiß ich entfernt war, bin ich heute wieder ganz der alte und kann immer noch nicht hellsehen, also nichts mit Lotto. Irgendwann muß ich mir den Philm noch mal ansehen, so 4 bis 5 mal, damit sich die Anstrengung gelohnt hat. all den Text zu lernen und nach den Anweisungen der Regie zu springen und springen und springen und ...ahhhhhhhhhhhh.
EDM:
Das war's dann wohl
Beluga konnte sich noch eben gegen die frühstückenden fans durchsetzen, um die 10. SF-TAGE anzupreisen. Wichtig genug ist der con ja, denn der nachweis muss erbracht werden, dass auch auf deutschem boden ein con von der größenordnung des englischen EasterCons auf dauer durchgeführt werden kann, eine wichtige stufe auf dem weg zu noch größeren taten.
Die 10. SF-TAGE in Dortmund finden statt am 21. und 22. märz 1998 in Dortmund.
Soweit die übriggebliebenen hier nicht einfach herumsitzen oder sich gerade noch einmal Reinhard Rauschers bücher angucken (er ist am abräumen), versuchen sie sich weiter oben in die geheimnisse des rollenspiels einweisen zu lassen. Nachmittags soll es noch galaktische tänze geben ... und dies hier wird noch in kleiner auflage kopiert.
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Beluga Post,
Heiko,
Hoyerswerda,
LausitzCon,
Scout
Freitag, 5. Dezember 2008
Con Fact 016
Dieses zine erscheint am 2. tag des LausitzCons 1997
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
Herausgeber: EDM
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EDM:
Das ist nun schon das dritte CF dieses tages. Trefflich! Trefflich! Gerade wird das pfundige abendessen aufgetragen.
Besonders zu loben ist die soljanka, die schon lange meine lieblingssuppe ist. (Die tatsache, dass es auf diesem con fast eine vollverplegung gibt, sollte manche ansicht über die gestaltung des con-beitrags auch etwas relativieren ...)
Wichtiger Hinweis von McFire:
Leicht, gar zu leicht kommt es bei der an CON's üblichen Völlerei zu unliebsamen Verformungen der Figur, denen schwer, wenn überhaupt gegenzusteuern ist. Da ist es doch von gewissem Wert, sich zu erinnern, daß es den SPORT gibt, im Besonderen den Hürdenlauf. Durchaus akzeptabel und legitim ist dabei die Verwendung von Brennesseln, in äußerlicher Anwendung versteht sich. Und streng darf sich der Anwender verwahren gegen Vorwürfe wie Doping und dergleichen...
Klaus und Klaus:
So!
Lieber W. aus H., wir müssen jetzt nochemal auf das Thema zurückkommen, welchselbiges (edm guckt mir gerade wegen der reformierten ordokrafieh über die schulter), Dir unter den Nägeln brennt. Substanziell müssen wir zugeben,daß Deine Kritiken berechtigt sind. Wir haben Dich mit einer Einladung gezwungen zu erscheinen. Wir haben Gäste ausgesucht, die Dir nicht zu gefallen scheinen.
Beluga, once again:
So, nun ist draussen schon dunkel. Das Bier ist es nach wie vor. Zugegeben, das Programm traf nicht unbedingt meinen Geschmack. (Ich bin halt ein Social Fiction Mann und den einzigen Horror, dem ich mich regelmässig aussetze, sind Regierungserklärungen unseres BuKa Kohl.)
Aber sonst kann und möchte ich mich hier meinem Freund Cpt. Krause anschliessen: Nachdem die Soxn daran scheiterten, uns auf der A4 mit gezielten Staus von HY fernzuhalten, wurden wir hier umso herzlicher empfangen. Macht Spass hier! Ein Dankeschön an das Team und Gäste...
EDM:
Phönix - der philm
Ein ächt äpochales äreignis!
Nochmal Iris:
DAS HORRORFORUM
Auf Grund des doch recht umfangreichen Angebots an anwesenden Autoren ergaben sich etliche Ansatzpunkte für Fragen und Diskussionen. Interessant auch die Meinungsvielfalt unter selbigen. Es gab auch einige recht markige Kernsätze, die man im Gedächtnis behalten sollte. So unter anderem den von Erik Simon: Man muß kein Schwein sein.....
alles in allem fand ich das Forum recht interessant. Aber es ist wie immer, wo Licht ist, da ist auch Schatten.So fand ich es zum Beispiel sehr unhöflich von einigen der Anwesenden, sich im Hintergrund lauthals zu verlustieren. Es ist besser, wenn diese zu ebendiesem Zweck den Saal räumen und es draußen tun. (Was einige dann auch taten!) Es kann nun einmal nicht jedes Thema jeden interessieren,aber dann muß man dieses nicht auf diese Weise kundtun!!
Meinungen von anderen zu Diesem Thema sind durchaus gefragt!!
McFire:
Nun bedenket aber, Knäblein und Mägdelein: Auch ein Oberförster ist ein subtiles, ätherisches Wesen, ausgesetzt den Fährnissen dieser Welt. Und geschieht ihm also, was auch unsereinem hin und wieder vom Schicksal geboten. Im Nämlichen, zu geraten an Speis und Trank, so nicht bekömmlich seinem zarten Körper. Hat zur Folge demgemäß, daß er zu sehen ist fürderhin mit Getränken, unpassend zu seinem Habitus und zerstörend das Bild, was wir in uns konservieret hatten von ihm.
Pierre (einer der sich unterhalten hat):
Gegendarstellung:
Es ist richtig, dass solch eine Diskussion nicht jedermanns Geschmack ist. Doch da dieser Veranstaltungsraum für alle offen ist, finde ich es nur fair und gerecht, dass sich jeder frei entfalten kann.
(Paragraph 1 GG: Jeder Mensch hat das recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit!!). Mal abgesehen davon war die Unterhaltung im Rahmen der normalen Lautstärke (wenn nicht sogar darunter). Des weiteren betrachte ich Hinweise in gehäufter Form, wie sie mir meine Mutter des öfteren unterbreitete, sogar als unhöflich. Immerhin betrachtet sie es selber als äußerst unhöflich, wenn man sie in einem intressanten Gespräch so unterbreche. Um meine Meinung etwas zu verallgemeinern, würde ich sagen, dass es möglich sein müßte doch auf gegenseitige Rücksichtnahme zurückzugreifen, so dass jeder den andern respektiert. Für Kritik und andere Meinungen bin offen und auch sehr dankbar.
Da mir jetzt nichts mehr einfälhlt (hä!) und mein Bier schal wird, ist dieser Artikel jetzt zu Ende.
Anne:
Ich kann leider nichts zum oben genannten Thema sagen, da ich die meiste Zeit in der Küche zugebracht habe. Im nächsten Blatt erwarte ich Meinungen zu Corinas soljanka und der Verpflegung im allgemeinen.
Natürlich nur positive!!!!!!
-------- ENDE von CF 16, für heute ist es genug, morgen mehr -------
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
Herausgeber: EDM
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EDM:
Das ist nun schon das dritte CF dieses tages. Trefflich! Trefflich! Gerade wird das pfundige abendessen aufgetragen.
Besonders zu loben ist die soljanka, die schon lange meine lieblingssuppe ist. (Die tatsache, dass es auf diesem con fast eine vollverplegung gibt, sollte manche ansicht über die gestaltung des con-beitrags auch etwas relativieren ...)
Wichtiger Hinweis von McFire:
Leicht, gar zu leicht kommt es bei der an CON's üblichen Völlerei zu unliebsamen Verformungen der Figur, denen schwer, wenn überhaupt gegenzusteuern ist. Da ist es doch von gewissem Wert, sich zu erinnern, daß es den SPORT gibt, im Besonderen den Hürdenlauf. Durchaus akzeptabel und legitim ist dabei die Verwendung von Brennesseln, in äußerlicher Anwendung versteht sich. Und streng darf sich der Anwender verwahren gegen Vorwürfe wie Doping und dergleichen...
Klaus und Klaus:
So!
Lieber W. aus H., wir müssen jetzt nochemal auf das Thema zurückkommen, welchselbiges (edm guckt mir gerade wegen der reformierten ordokrafieh über die schulter), Dir unter den Nägeln brennt. Substanziell müssen wir zugeben,daß Deine Kritiken berechtigt sind. Wir haben Dich mit einer Einladung gezwungen zu erscheinen. Wir haben Gäste ausgesucht, die Dir nicht zu gefallen scheinen.
Beluga, once again:
So, nun ist draussen schon dunkel. Das Bier ist es nach wie vor. Zugegeben, das Programm traf nicht unbedingt meinen Geschmack. (Ich bin halt ein Social Fiction Mann und den einzigen Horror, dem ich mich regelmässig aussetze, sind Regierungserklärungen unseres BuKa Kohl.)
Aber sonst kann und möchte ich mich hier meinem Freund Cpt. Krause anschliessen: Nachdem die Soxn daran scheiterten, uns auf der A4 mit gezielten Staus von HY fernzuhalten, wurden wir hier umso herzlicher empfangen. Macht Spass hier! Ein Dankeschön an das Team und Gäste...
EDM:
Phönix - der philm
Ein ächt äpochales äreignis!
Nochmal Iris:
DAS HORRORFORUM
Auf Grund des doch recht umfangreichen Angebots an anwesenden Autoren ergaben sich etliche Ansatzpunkte für Fragen und Diskussionen. Interessant auch die Meinungsvielfalt unter selbigen. Es gab auch einige recht markige Kernsätze, die man im Gedächtnis behalten sollte. So unter anderem den von Erik Simon: Man muß kein Schwein sein.....
alles in allem fand ich das Forum recht interessant. Aber es ist wie immer, wo Licht ist, da ist auch Schatten.So fand ich es zum Beispiel sehr unhöflich von einigen der Anwesenden, sich im Hintergrund lauthals zu verlustieren. Es ist besser, wenn diese zu ebendiesem Zweck den Saal räumen und es draußen tun. (Was einige dann auch taten!) Es kann nun einmal nicht jedes Thema jeden interessieren,aber dann muß man dieses nicht auf diese Weise kundtun!!
Meinungen von anderen zu Diesem Thema sind durchaus gefragt!!
McFire:
Nun bedenket aber, Knäblein und Mägdelein: Auch ein Oberförster ist ein subtiles, ätherisches Wesen, ausgesetzt den Fährnissen dieser Welt. Und geschieht ihm also, was auch unsereinem hin und wieder vom Schicksal geboten. Im Nämlichen, zu geraten an Speis und Trank, so nicht bekömmlich seinem zarten Körper. Hat zur Folge demgemäß, daß er zu sehen ist fürderhin mit Getränken, unpassend zu seinem Habitus und zerstörend das Bild, was wir in uns konservieret hatten von ihm.
Pierre (einer der sich unterhalten hat):
Gegendarstellung:
Es ist richtig, dass solch eine Diskussion nicht jedermanns Geschmack ist. Doch da dieser Veranstaltungsraum für alle offen ist, finde ich es nur fair und gerecht, dass sich jeder frei entfalten kann.
(Paragraph 1 GG: Jeder Mensch hat das recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit!!). Mal abgesehen davon war die Unterhaltung im Rahmen der normalen Lautstärke (wenn nicht sogar darunter). Des weiteren betrachte ich Hinweise in gehäufter Form, wie sie mir meine Mutter des öfteren unterbreitete, sogar als unhöflich. Immerhin betrachtet sie es selber als äußerst unhöflich, wenn man sie in einem intressanten Gespräch so unterbreche. Um meine Meinung etwas zu verallgemeinern, würde ich sagen, dass es möglich sein müßte doch auf gegenseitige Rücksichtnahme zurückzugreifen, so dass jeder den andern respektiert. Für Kritik und andere Meinungen bin offen und auch sehr dankbar.
Da mir jetzt nichts mehr einfälhlt (hä!) und mein Bier schal wird, ist dieser Artikel jetzt zu Ende.
Anne:
Ich kann leider nichts zum oben genannten Thema sagen, da ich die meiste Zeit in der Küche zugebracht habe. Im nächsten Blatt erwarte ich Meinungen zu Corinas soljanka und der Verpflegung im allgemeinen.
Natürlich nur positive!!!!!!
-------- ENDE von CF 16, für heute ist es genug, morgen mehr -------
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Beluga Post,
Hoyerswerda,
Iris Fritzsche,
Klaus Brandt,
LausitzCon,
McFire,
Pierre
Con Fact 015
Dieses zine erscheint am 2. tag des LausitzCons
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
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Beluga Post:
Ich grüsse alle Besucher und Veranstalter des LausitzCons. Ich möchte mir erlauben, Euch hier mal kurz (ganz kurz) eine neue Fandom-Einrichtung vorzustellen. ZEIT-RAUM : Das Science Fiction Büro NRW.
In diesem Büro wollen wir versuchen, Wege innerhalb des Fandoms (auch ausserhalb von NRW) zu verkürzen. Will heissen, dass wir uns als Kontaktbüro für die SF-Szene verstehen. Zu unseren Leistungsmerkmalen gehören u. a.: Die SF-Datenbank (für Fans und Profis), Marketing, Promotion für Cons, Clubs und Gewerbetreibende (zBsp Kleinverlage), Veranstaltungen (Cons -SFT10 und EuroCon 99-, Autorenlesungen usw.
Darüberhinaus basteln wir noch an einigen anderen Sachen, über die wir später noch reden werden. Wer weitere Informationen wünscht, melde sich bitte bei
ZEIT-RAUM - Frankfurter Weg 18 - 59439 Holzwickede.
fon 02301-5785 fax 02301-5743
Zeit-Raum@t-online.de oder http://www.cbg.de/sf-tage-nrw.
Ich wünsche Euch noch einen schönen LausitzCon und würde mich sehr freuen, wenn noch möglichst viele von Euch an unserem Stand (mit Cpt. Krause und ToTo Frantz) ihre PreSupporterMemberships für den 99er EuroCon abschliessen würden.
Iris Fritzsche:
Es soll ja Leute geben die eigentlich zum inneren Kreis des Fandoms gehören, aber trotzdem nach der Hasenmethode hier einfliegen (nichts wissen, nichts fragen, trotzdem meckern). Nun diesen jenigen sei gesagt, daß die Vorbereitung dieses Cons bereits am letzten Tag des letzten Lausitzcons begann. So wurden Adressen von Schriftstellern besorgt, Schreiben an diese vorbereitet und dann begann ein reger Schriftverkehr. Nach langen und nicht immer einfachen Verhandlungen erhielten wir von den jetzt anwesenden die Zusagen.
Da zu einer Convorbereitung aber noch mehr gehört als nur die Anwesenheit bedeutender Leute, wurden auch bereits längere Zeit vor dem Con (sprich ein Jahr zuvor) erste Mitteilungen an Ottonormalfan auf stattfindenden Cons verteilt.
Nicht zu vergessen auch der von allen Fans erwartete Phönix-Überraschungs-Höhepunkt!!!!!
Ja, lieber unwissender Inoutsiderfan und dafür braucht auch Phönix Geld, Knete, Mäuse oder wie immer men es nennen will. Und deshalb baten wir auch um rechtzeitige Anmeldung!!!! Wem das zu anstrengend war, der mußte halt inkaufnehmen am Eingang zu lehnen.
DAFÜR WIRD AUCH VIEL GEBOTEN!!!!!
FÜR DEN HEUTIGEN ABEND WURDEN BEREITS ALLE NOTARZTWAGEN DER STADT VORALARMIERT!!
Ich hoffe,daß alle nach der gestrigen Anstrengung des Forums körperlich und vor allem geistig noch willens und in der lage sein werden, dem künstlerisch hochwertigen und für den PHÖNIX-OSKAR vorgeschlagenen Filmwerk zu folgen.
Ansonsten wünsch ich allen hier Anwesenden noch viel Spaß, einen regen Gedankenaustausch und viele interessante Gespräche.
am 27.09.1997
in Hoyerswerda
Veranstalter: Stefan Biewald
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Beluga Post:
Ich grüsse alle Besucher und Veranstalter des LausitzCons. Ich möchte mir erlauben, Euch hier mal kurz (ganz kurz) eine neue Fandom-Einrichtung vorzustellen. ZEIT-RAUM : Das Science Fiction Büro NRW.
In diesem Büro wollen wir versuchen, Wege innerhalb des Fandoms (auch ausserhalb von NRW) zu verkürzen. Will heissen, dass wir uns als Kontaktbüro für die SF-Szene verstehen. Zu unseren Leistungsmerkmalen gehören u. a.: Die SF-Datenbank (für Fans und Profis), Marketing, Promotion für Cons, Clubs und Gewerbetreibende (zBsp Kleinverlage), Veranstaltungen (Cons -SFT10 und EuroCon 99-, Autorenlesungen usw.
Darüberhinaus basteln wir noch an einigen anderen Sachen, über die wir später noch reden werden. Wer weitere Informationen wünscht, melde sich bitte bei
ZEIT-RAUM - Frankfurter Weg 18 - 59439 Holzwickede.
fon 02301-5785 fax 02301-5743
Zeit-Raum@t-online.de oder http://www.cbg.de/sf-tage-nrw.
Ich wünsche Euch noch einen schönen LausitzCon und würde mich sehr freuen, wenn noch möglichst viele von Euch an unserem Stand (mit Cpt. Krause und ToTo Frantz) ihre PreSupporterMemberships für den 99er EuroCon abschliessen würden.
Iris Fritzsche:
Es soll ja Leute geben die eigentlich zum inneren Kreis des Fandoms gehören, aber trotzdem nach der Hasenmethode hier einfliegen (nichts wissen, nichts fragen, trotzdem meckern). Nun diesen jenigen sei gesagt, daß die Vorbereitung dieses Cons bereits am letzten Tag des letzten Lausitzcons begann. So wurden Adressen von Schriftstellern besorgt, Schreiben an diese vorbereitet und dann begann ein reger Schriftverkehr. Nach langen und nicht immer einfachen Verhandlungen erhielten wir von den jetzt anwesenden die Zusagen.
Da zu einer Convorbereitung aber noch mehr gehört als nur die Anwesenheit bedeutender Leute, wurden auch bereits längere Zeit vor dem Con (sprich ein Jahr zuvor) erste Mitteilungen an Ottonormalfan auf stattfindenden Cons verteilt.
Nicht zu vergessen auch der von allen Fans erwartete Phönix-Überraschungs-Höhepunkt!!!!!
Ja, lieber unwissender Inoutsiderfan und dafür braucht auch Phönix Geld, Knete, Mäuse oder wie immer men es nennen will. Und deshalb baten wir auch um rechtzeitige Anmeldung!!!! Wem das zu anstrengend war, der mußte halt inkaufnehmen am Eingang zu lehnen.
DAFÜR WIRD AUCH VIEL GEBOTEN!!!!!
FÜR DEN HEUTIGEN ABEND WURDEN BEREITS ALLE NOTARZTWAGEN DER STADT VORALARMIERT!!
Ich hoffe,daß alle nach der gestrigen Anstrengung des Forums körperlich und vor allem geistig noch willens und in der lage sein werden, dem künstlerisch hochwertigen und für den PHÖNIX-OSKAR vorgeschlagenen Filmwerk zu folgen.
Ansonsten wünsch ich allen hier Anwesenden noch viel Spaß, einen regen Gedankenaustausch und viele interessante Gespräche.
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Iris Fritzsche,
LausitzCon
Con Fact 012
Dieses zine erscheint am 1. tag der 9. SF-TAGE NRW
08.03.1997
in Dortmund, Harenberg Center
Herausgeber: Edmund André
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Gerhard Börnsen (Äon):
Endlich mal wieder eine eine Fantastische Veranstaltung im Ruhrgebiet. Die Science Fiction Tage von Nordrhein-Westfalen 1997 waren nach langer Zeit mal wieder ein Höhepunkt, an dem wir natürlich unbedingt teilnehmen mußten. Autoren, Zeichner, Fans aus dem In- und Ausland gaben sich am 8. und 9. März im Harenberg Citycenter ein Stelldichein. Mit fast 20 Leuten war unser Filmteam, das bekannte ÄON-Team auf der Veranstaltung vertreten. Nach dem Aufbau des Standes wurden Freunde und Bekannte aus der Szene begrüßt. Dann bereiteten wir uns auf unsern eigenen Vortrag vor, der um 13:00 Uhr in der Lobby stattfand. Wegen technischer Probleme mußten wir unser Programm zwar ändern, aber dennoch war es, wie wir meinen, eine gelungene Vorstellung unserer Fernsehsendung. Anschließend bereiteten wir uns auf die Preisverleihung vor, die gegen 21:40 Uhr stattfinden soll. Zwischendurch aber fanden wir interessante Gespräche mit ebenso interessanten Leuten wie z.B. Alfred Kelsner, Swen Papenbrock, Klaus N. Frick und vielen Anderen. Es wurde ein rundum positives Ereignis, von dem die Medien sicher noch Wochen zehren werden.
Michael Herzog:
Dies ist jetzt mein erster Con überhaupt und ich bin doch angenehm überrascht, wie viele interessante Leute man hier trifft. Den Auftakt des Cons fande ich persönlich etwas albern (obwohl ich gut fand, daß Hohlbein wie jeder andere mit einer guten Portion Humor und weniger mit geheucheltem Respekt behandelt wurde). Das Interview mit obengenanntem war auch in Ordnung. Eine Zumutung fand ich den Kaffeeklatsch auf Etage 18, da ich zwar der englischen Sprache mächtig bin, doch ansonstem ein Insiderinterview auf Englisch mit nuschelden Autoren mit einer etwas armen Akustik doch schnell auf die Nerven geht. Die Sessel auf "Level" 18 waren jedoch gemütlich.
Mal sehen, was der Con sonst noch bringt. Oh, ich muß die Zeitmaschine erreichen, bevor der Blitz in die Rathausuhr einschlägt, also erstmal genug gelabert jetzt.
Wilko Müller, Halle
Wir sind weit weg von zu Hause, aber - nicht überraschend - man trifft immer dieselben Leute. Was auch gut ist, denn dann hat man keine Probleme, mit den Leuten zu reden, als habe man sie erst gestern verabschiedet. Und wie schon mein Vorschreiber schrieb, man lernt neue kennen. Vor allem traf ich schon eine Reihe von Lesern des SOLAR-X (unser Fanzine in Halle), die ich bisher noch nie gesehen hatte. Einen Gruß an alle Leser bei der Gelegenheit!
Mathew, the third:
Ich habe mir das Interview von Baxter und McDonald angetan und es nicht bereut. Man konnte vieles über ihre Leben und Anfänge erfahren, und man hörte auch einiges über "Superman" und die Probleme, die der bemannte Raumflug so mit sich bringt. Bis bald (to fourth)!
(Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Der nächste Treff des SN-SFC 92 findet am 16.03.97 (dritter Sonntag des Monats) bei Matthias statt.)
Michael (nochmal):
Positiv auf diesem Con ist, daß man einen Raum zum genüßlichen Palavern finden kann.
Dieter Schmidt:
Programmgemäß um 14.00 Uhr fand im Amphisaal die von Klaus N. Frick und Peter Terrid geleitete "Fragestunde" zum Thema "Perry Rhodan Space Thriller" statt. Vorgestellt wurden Konzeption und Programm - wie Inhalts-Planung dieser neuen Hardcover-Romanreihe aus demHause VPM.
Besonders interessant - sprich kundenfreundlich - ist die geplante Preisgestaltung der Bücher: DM 16,80 für je ca. 240 Seiten starke Hardcover. Erwartet hatte ich ja eine ähnliche Preiskategorie wie bei den PR- bzw. Atlan-Bänden.
Inhaltlich will man in den vier für 1997 vorgesehenen Titeln (nur bei Erfolg folgen 1998 weitere ...) jeweils in sich abgeschlossene SF-Krimis mit stets unterschiedlichen Protagonisten (Unsterbliche kommen nicht vor!) und "härterem" Inhalt, als er den PR-Heftroman-Lesern bislang zugemutet wird - also mit Sex and Crime. Die angerissenen Inhaltsdarstellungen wirken recht vielversprechend. In Verbindung mit dem g�nstigen Preis dürften die Titel einen Blick und Kauf wert sein.
Joerg.Lippmann@t-online.de:
Dieser CON ist super. Prima Atmosphäre, alle netten Leute Deutschlands sind da. Allerdings habe ich immer so grosse Probleme, in eine der Veranstaltungen zu kommen - die Räume sind einfach zu klein; so schön und interessant das Harenberg City Center auch ist.
beluga post:
es ist 19.35 h und in der halle kehrt gerade etwas ruhe ein. und im moment denke ich, kann ich mal zwei minuten für edm's confact ansetzen. Ich freue mich sehr darüber, dass das fandom unserer republik mit den füssen abgestimmt hat. Über 500 gäste sind ein sicheres indiz dafür, dass wir nicht alles falsch gemacht haben. Allen ein herzliches dankeschön für diesen ersten tag, den ich in fünf stunden überstanden haben werde. ich wünsche euch allen für den zweiten tag viel spass und darf euch schon jetzt für den 21. und 22. märz 1998 einladen. seit 18.00 haben wir die zusage für die erneute ausrichtung hier im hcc be-
kommen.
08.03.1997
in Dortmund, Harenberg Center
Herausgeber: Edmund André
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Gerhard Börnsen (Äon):
Endlich mal wieder eine eine Fantastische Veranstaltung im Ruhrgebiet. Die Science Fiction Tage von Nordrhein-Westfalen 1997 waren nach langer Zeit mal wieder ein Höhepunkt, an dem wir natürlich unbedingt teilnehmen mußten. Autoren, Zeichner, Fans aus dem In- und Ausland gaben sich am 8. und 9. März im Harenberg Citycenter ein Stelldichein. Mit fast 20 Leuten war unser Filmteam, das bekannte ÄON-Team auf der Veranstaltung vertreten. Nach dem Aufbau des Standes wurden Freunde und Bekannte aus der Szene begrüßt. Dann bereiteten wir uns auf unsern eigenen Vortrag vor, der um 13:00 Uhr in der Lobby stattfand. Wegen technischer Probleme mußten wir unser Programm zwar ändern, aber dennoch war es, wie wir meinen, eine gelungene Vorstellung unserer Fernsehsendung. Anschließend bereiteten wir uns auf die Preisverleihung vor, die gegen 21:40 Uhr stattfinden soll. Zwischendurch aber fanden wir interessante Gespräche mit ebenso interessanten Leuten wie z.B. Alfred Kelsner, Swen Papenbrock, Klaus N. Frick und vielen Anderen. Es wurde ein rundum positives Ereignis, von dem die Medien sicher noch Wochen zehren werden.
Michael Herzog:
Dies ist jetzt mein erster Con überhaupt und ich bin doch angenehm überrascht, wie viele interessante Leute man hier trifft. Den Auftakt des Cons fande ich persönlich etwas albern (obwohl ich gut fand, daß Hohlbein wie jeder andere mit einer guten Portion Humor und weniger mit geheucheltem Respekt behandelt wurde). Das Interview mit obengenanntem war auch in Ordnung. Eine Zumutung fand ich den Kaffeeklatsch auf Etage 18, da ich zwar der englischen Sprache mächtig bin, doch ansonstem ein Insiderinterview auf Englisch mit nuschelden Autoren mit einer etwas armen Akustik doch schnell auf die Nerven geht. Die Sessel auf "Level" 18 waren jedoch gemütlich.
Mal sehen, was der Con sonst noch bringt. Oh, ich muß die Zeitmaschine erreichen, bevor der Blitz in die Rathausuhr einschlägt, also erstmal genug gelabert jetzt.
Wilko Müller, Halle
Wir sind weit weg von zu Hause, aber - nicht überraschend - man trifft immer dieselben Leute. Was auch gut ist, denn dann hat man keine Probleme, mit den Leuten zu reden, als habe man sie erst gestern verabschiedet. Und wie schon mein Vorschreiber schrieb, man lernt neue kennen. Vor allem traf ich schon eine Reihe von Lesern des SOLAR-X (unser Fanzine in Halle), die ich bisher noch nie gesehen hatte. Einen Gruß an alle Leser bei der Gelegenheit!
Mathew, the third:
Ich habe mir das Interview von Baxter und McDonald angetan und es nicht bereut. Man konnte vieles über ihre Leben und Anfänge erfahren, und man hörte auch einiges über "Superman" und die Probleme, die der bemannte Raumflug so mit sich bringt. Bis bald (to fourth)!
(Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Der nächste Treff des SN-SFC 92 findet am 16.03.97 (dritter Sonntag des Monats) bei Matthias statt.)
Michael (nochmal):
Positiv auf diesem Con ist, daß man einen Raum zum genüßlichen Palavern finden kann.
Dieter Schmidt:
Programmgemäß um 14.00 Uhr fand im Amphisaal die von Klaus N. Frick und Peter Terrid geleitete "Fragestunde" zum Thema "Perry Rhodan Space Thriller" statt. Vorgestellt wurden Konzeption und Programm - wie Inhalts-Planung dieser neuen Hardcover-Romanreihe aus demHause VPM.
Besonders interessant - sprich kundenfreundlich - ist die geplante Preisgestaltung der Bücher: DM 16,80 für je ca. 240 Seiten starke Hardcover. Erwartet hatte ich ja eine ähnliche Preiskategorie wie bei den PR- bzw. Atlan-Bänden.
Inhaltlich will man in den vier für 1997 vorgesehenen Titeln (nur bei Erfolg folgen 1998 weitere ...) jeweils in sich abgeschlossene SF-Krimis mit stets unterschiedlichen Protagonisten (Unsterbliche kommen nicht vor!) und "härterem" Inhalt, als er den PR-Heftroman-Lesern bislang zugemutet wird - also mit Sex and Crime. Die angerissenen Inhaltsdarstellungen wirken recht vielversprechend. In Verbindung mit dem g�nstigen Preis dürften die Titel einen Blick und Kauf wert sein.
Joerg.Lippmann@t-online.de:
Dieser CON ist super. Prima Atmosphäre, alle netten Leute Deutschlands sind da. Allerdings habe ich immer so grosse Probleme, in eine der Veranstaltungen zu kommen - die Räume sind einfach zu klein; so schön und interessant das Harenberg City Center auch ist.
beluga post:
es ist 19.35 h und in der halle kehrt gerade etwas ruhe ein. und im moment denke ich, kann ich mal zwei minuten für edm's confact ansetzen. Ich freue mich sehr darüber, dass das fandom unserer republik mit den füssen abgestimmt hat. Über 500 gäste sind ein sicheres indiz dafür, dass wir nicht alles falsch gemacht haben. Allen ein herzliches dankeschön für diesen ersten tag, den ich in fünf stunden überstanden haben werde. ich wünsche euch allen für den zweiten tag viel spass und darf euch schon jetzt für den 21. und 22. märz 1998 einladen. seit 18.00 haben wir die zusage für die erneute ausrichtung hier im hcc be-
kommen.
Con Fact 010
Dieses zine erscheint erst am 3. tag des SaarCons
28.07.1996
in Saarbrücken-Dudweiler
Veranstalter:
Thomas Recktenwald
66763 Saarbrücken
und
Jürgen Marzi
56073 Koblenz
sowie
Herbert Thiery
Ackerstr. 3
66115 Saarbrücken
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
-----------------------------------------------------------------------------------
Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
-----------------------------------------------------------------------------------
EDM:
ACTS & FACTS
Auch beim letzten sfcd-con, dem FreiCon in Freiburg, gab es zwei nummern von ConFact (5 und 6). Dieses zine ist eine gemeinsame leistung der anwesenden, die sich berufen fühlen, immer gleich etwas von sich zu geben, wenn ein panel zuende ist oder ihnen aus einem anderen grund nach einem statement zumute ist. So entsteht ein spontanes fanzine mit eindrücken vom con, die später nie wieder zu reproduzieren sind.
Ich erwähne noch, dass der nächste SFCD-CON der RATZE-CON sein wird, nächstes jahr um dieselbe zeit am Ratzeburger See, das wird ein fest!
RatzeCon
25.-27. 7. 1997
CVJM-freizeitzentrum Ratzeburg
Christoph Lühr, Rüdiger Block, Sami Knoll, Eckh. D. Marwitz:
TRABANT 6
Die anwesenden lübecker freuen sich, dem geneigten publikum das erscheinen von TRABANT 6, der so lange vermissten nächsten nummer ihres zines, bekanntgeben zu dürfen. Es liegt hier irgendwo in der nähe.
Preis: unbezahlbar, daher umsonst (aber nicht vergeblich)!
Wilko Müller jr.:
Erste Eindrücke - wie fast in jedem ConFact.
Saarbrücken kannte ich ja schon, die Verkehrslage hat sich jedoch zum Negativen entwickelt. Doch darum geht es ja auch nicht. Dies ist der erste richtige Con in den alten BL, den ich aus den neuen BL besuche. Bisher unterscheidet er sich von unseren lokalen Cons, etwa in Leipzig und Hoyerswerda, durch die Zahl der ausländischen Gäste. Großen Kontakt mit ihnen hatte ich allerdings noch nicht, so daß ich da noch etwas zu tun habe... Etwas erstaunt war ich darüber, daß bei den Programmpunkten, die ich besuchte, nur sehr wenige Conbesucher zu sehen waren. Wo sind eigentlich alle? Positiv für mich ist, daß ich schon mit einigen Leuten ins Gespräch gekommen bin, die ich vorher nur von fern kannte.
Beluga Post:
Newcomer trifft Namen... Unter diesem Motto sehe ich meine erste Begegnung mit EDM, den Dieters (i.a.o. Braeg, Sachse, Steinseifer) und Rolf Gindorf auf diesem Con. Die meisten kannte ich bis dato nur aus Gesprächen im Fandom oder dem, von Gralshüter Dieter Braeg in den Katakomben des M'gladbacher Kulturzentrums gelagerten ROTEN Ordner.
Die drei Panelisten berichteten in Ihrem Programmteil über die Motivation der Gründergeneration, gesellschaftliche Tabus und Möglichkeiten in dieser Zeit.
Auf die Frage Rolfs, inwiefern das Fandom heute noch politisch ist, breitete sich eine unangenehme Stille unter den Zuhörern aus. Und ich muss leider sagen, dass dieses Schweigen peinlich war. Wo ist das politische Bewusstsein meiner Generation geblieben? Warum sind Kids von heute so widerlich konsumgeil und unpolitisch...? (Will sich jemand mit mir darüber streiten???)
jörg lippmann:
der erste CON mit presse und kamera... ob die SF-scene dadurch bekannter oder verkannter wird, wird sich noch zeigen. mir gefällt es gut. allerdings habe ich bei einem (es ist wohlgemerkt mein erster) SFCD-CON mit viel mehr leuten gerechnet - fans, wo seid IHR ALLE ?! jedenfalls war viel zeit, sich mit alten freunden zu unterhalten und neue kennenzulernen.
übrigens habe ich bei Reinhard Rauscher ein SF-buch erwischt, das ich seit mindestens fünf jahren gesucht habe. erfolg über erfolg. was könnte denn besser sein, als hier den FLÜGEL 2 (fanzine des SN-SFC 92) zu verteilen - kostenlos, wie es sich für ein fanzine gehört.
ugly kid carsten (s.)
Über den Zusammenhang von SF und Leibesumfang
Eine Conbeobachtung
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von SF, sei es in Literatur oder sei es in Film & Fernsehen, und dem Körperumfang? Grundsätzlich - nein, so sollte man vermuten. Diese Veranstaltung belehrt eines Besseren. Die gebotene Leibesfülle ist erstaunlich, und zwar bei den Anwesenden beiderlei Geschlechts. Woran kann das liegen? Provoziert SF-Konsum auch zum unbändigen Konsum von Nahrungsmitteln? Oder ist der Zusammenhang etwa umgekehrt? Hält das unermüdliche Essen zum Lesen von SF an? Sollte man dann der Menschheit zur Rettung vor der Fantasielosigkeit das verstärkte Essen empfehlen? Ist das etwa der schon lange gesuchte Weg aus der großen Menschheitskrise? Ich weiß es nicht. Ich frage mich nur, warum mein Großvater mich in letzter Zeit so häufig auf mein Gewicht anspricht...
Jürgen G. Marzi
Hier ein paar Worte aus der Sicht eines der Veranstalter. Abgesehen davon, daß ich ziemlich stark eingespannt bin und deshalb nur recht wenige Programpunkte komplett mitbekommen habe (abgesehen von denen, an denen ich teilgenommen habe), bin ich bislang von der Qualität einiger Diskussionrunden positiv überrascht worden. Leider ließ die Teilnehmerzahl bei so manchem Panel etwas zu wünschen übrig. Es wäre doch schön, wenn sich mindestens doppelt so viele Zuhörer wie Panelisten einfänden. Vermutlich sind das Wetter und der Biergarten doch zu verlockend gewesen.
Ich möchte an dieser Stelle Intuition, dem British Eastercon 1998 in Manchester, sehr herzlich für die ungewöhnlich großzügige Spende für die heutige Roomparty danken. Wir werden sicher das eine oder andere Glas auf ihr Wohl heben können.
Wer es schätzt, einmal einen größeren Con (so um die tausend Besucher) zu besuchen, sollte sich einmal beim InterVention/Intuition Tisch umsehen. Seit 1989 besuche ich immer wieder Eastercons und bislang hat mir jeder davon gefallen - sogar so gut, daß ich bei den letzten
mitgearbeitet habe und mich auch schon wieder für die nächsten beiden angemeldet habe.
Ein hochinteressantes Panel war das über Conrunning. Mit Margaret Austin, Fiona Anderson und Martin Easterbrook hatte man drei der vier wichtigsten Veranstalter des letztjährigen Worldcons zu Gast. Dementsprechend aufschlußreich waren dann auch ihre Ausführungen. Ich bin sicher, daß einige der Zuhörer (von denen sich manche sehr intensiv Notizen für ihre nächsten Cons machten) eine Menge positiver Ideen mitgenommen haben.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Ich stelle jetzt zwei cons vor. Ich fange mit dem ersten an." (Stefan Biewald)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Kirstin Scholz:
Für alle Filkinteressierten gibt es am Soontag 10.00 Uhr im Sitzungsraum einen Vortrag. Was, ihr wißt nicht, was Filk ist? Ein Grund mehr zu kommen!!! So viel, Filk hat mit Musik und SF&F zu tun. Musikalische SF Fans werden mit Vorliebe shangheit!!! Falls ihr den Programmpunkt verpaßt habt, wir machen im September eine FILK-Grill-Mini-Con in Berlin. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei mir: K. Scholz, Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin
Matthew (Matthias Kunkel):
Als ich nach vierstündiger Tätigkeit als "Empfangsdame" endlich abgelöst wurde (leider waren nicht sehr viele Gopher tätig), konnte ich zum von mir mit Spannung erwarteten Programm über das DDR-Fandom gehen. Ich erfuhr viel Wissenswertes, und mir war auch bis dahin unbekannt, daß es einen Star-Trek-Klub mit BRD-Kontakt gab. Insgesamt hat mir mein erster SFCD-Con sehr gefallen, obwohl ich Sonntag nicht mehr dabei sein werde. (Ich hoffe, man kann mir ein Con-Fact zukommen lassen!)
Wilko Müller jr.:
Ich soll also über den Programpunkt DDR-Fandom was schreiben. Paradoxerweise war das der Punkt, der mich bisher am meisten interessierte und mir auch gefiel. Warum? Weil es erstmalig viele Teilnehmer gab, die offensichtlich auch interessiert zuhörten, was wir da improvisierten. Warum eigentlich improvisierten? Weil der Moderator Hardy K. gar nicht angereist war, mußte der arme Manfred das Ding leiten, was er aber in bewährter Weise getan hat. Wir gaben im Prinzip einen kurzen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung des Fandoms in der DDR vom Urknall bis zum letzten Knall. Ja, es gab ein Fandom, wenn es auch völlig anders funktionierte als das hiesige. Es gab Clubs, die leider zeitweise "unterdrückt" worden sind. Erst in den 80ern war es wieder möglich, mehr oder weniger offen etwas als Fan zu machen.
Na gut, wer nicht dabei war, wird wohl ewig auf die Enthüllungsstories über uns Ossis warten müssen. Mehr schreibe ich nämlich jetzt nicht.
jörg lippmann:
ultimativ gute diskussion über ddr-sf. wie habe ich doch als schweriner eigenbrödler in der eigenen suppe geschmort, ohne über die aktivitäten in der rest-ddr bescheid zu wissen. da haben sich die südländer ganz schön mit land und führung auseinandersetzen müssen, um weiter- bzw. überhaupt existieren zu können. wie gut hatte ich es in meinem verschlafenen nest SCHWERIN, wo ich nicht hunderte von metern schlange stehen mußte, um die neuesten buchausgaben zu erstehen. die gab es in schwerin meistens bis zu drei tagen lang, bis die ausgabe ausverkauft war. so ist meine sammlung relativ vollständig.
Übrigens habe ich heute den neuen roman von ALEXANDER KRÖGER mit original-autogramm erstehen können, womit meine "ddr"-sammlung wieder um ein exemplar reicher ist.
E N D E
28.07.1996
in Saarbrücken-Dudweiler
Veranstalter:
Thomas Recktenwald
66763 Saarbrücken
und
Jürgen Marzi
56073 Koblenz
sowie
Herbert Thiery
Ackerstr. 3
66115 Saarbrücken
Herausgeber:
Edmund André
22905 Ahrensburg
Tel. 04531/86106
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Ein zine in reformierter ortografie nebst gemäßigter kleinschreibung,
woran sich aber möglicherweise nicht alle conskribenten halten werden.
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EDM:
ACTS & FACTS
Auch beim letzten sfcd-con, dem FreiCon in Freiburg, gab es zwei nummern von ConFact (5 und 6). Dieses zine ist eine gemeinsame leistung der anwesenden, die sich berufen fühlen, immer gleich etwas von sich zu geben, wenn ein panel zuende ist oder ihnen aus einem anderen grund nach einem statement zumute ist. So entsteht ein spontanes fanzine mit eindrücken vom con, die später nie wieder zu reproduzieren sind.
Ich erwähne noch, dass der nächste SFCD-CON der RATZE-CON sein wird, nächstes jahr um dieselbe zeit am Ratzeburger See, das wird ein fest!
RatzeCon
25.-27. 7. 1997
CVJM-freizeitzentrum Ratzeburg
Christoph Lühr, Rüdiger Block, Sami Knoll, Eckh. D. Marwitz:
TRABANT 6
Die anwesenden lübecker freuen sich, dem geneigten publikum das erscheinen von TRABANT 6, der so lange vermissten nächsten nummer ihres zines, bekanntgeben zu dürfen. Es liegt hier irgendwo in der nähe.
Preis: unbezahlbar, daher umsonst (aber nicht vergeblich)!
Wilko Müller jr.:
Erste Eindrücke - wie fast in jedem ConFact.
Saarbrücken kannte ich ja schon, die Verkehrslage hat sich jedoch zum Negativen entwickelt. Doch darum geht es ja auch nicht. Dies ist der erste richtige Con in den alten BL, den ich aus den neuen BL besuche. Bisher unterscheidet er sich von unseren lokalen Cons, etwa in Leipzig und Hoyerswerda, durch die Zahl der ausländischen Gäste. Großen Kontakt mit ihnen hatte ich allerdings noch nicht, so daß ich da noch etwas zu tun habe... Etwas erstaunt war ich darüber, daß bei den Programmpunkten, die ich besuchte, nur sehr wenige Conbesucher zu sehen waren. Wo sind eigentlich alle? Positiv für mich ist, daß ich schon mit einigen Leuten ins Gespräch gekommen bin, die ich vorher nur von fern kannte.
Beluga Post:
Newcomer trifft Namen... Unter diesem Motto sehe ich meine erste Begegnung mit EDM, den Dieters (i.a.o. Braeg, Sachse, Steinseifer) und Rolf Gindorf auf diesem Con. Die meisten kannte ich bis dato nur aus Gesprächen im Fandom oder dem, von Gralshüter Dieter Braeg in den Katakomben des M'gladbacher Kulturzentrums gelagerten ROTEN Ordner.
Die drei Panelisten berichteten in Ihrem Programmteil über die Motivation der Gründergeneration, gesellschaftliche Tabus und Möglichkeiten in dieser Zeit.
Auf die Frage Rolfs, inwiefern das Fandom heute noch politisch ist, breitete sich eine unangenehme Stille unter den Zuhörern aus. Und ich muss leider sagen, dass dieses Schweigen peinlich war. Wo ist das politische Bewusstsein meiner Generation geblieben? Warum sind Kids von heute so widerlich konsumgeil und unpolitisch...? (Will sich jemand mit mir darüber streiten???)
jörg lippmann:
der erste CON mit presse und kamera... ob die SF-scene dadurch bekannter oder verkannter wird, wird sich noch zeigen. mir gefällt es gut. allerdings habe ich bei einem (es ist wohlgemerkt mein erster) SFCD-CON mit viel mehr leuten gerechnet - fans, wo seid IHR ALLE ?! jedenfalls war viel zeit, sich mit alten freunden zu unterhalten und neue kennenzulernen.
übrigens habe ich bei Reinhard Rauscher ein SF-buch erwischt, das ich seit mindestens fünf jahren gesucht habe. erfolg über erfolg. was könnte denn besser sein, als hier den FLÜGEL 2 (fanzine des SN-SFC 92) zu verteilen - kostenlos, wie es sich für ein fanzine gehört.
ugly kid carsten (s.)
Über den Zusammenhang von SF und Leibesumfang
Eine Conbeobachtung
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von SF, sei es in Literatur oder sei es in Film & Fernsehen, und dem Körperumfang? Grundsätzlich - nein, so sollte man vermuten. Diese Veranstaltung belehrt eines Besseren. Die gebotene Leibesfülle ist erstaunlich, und zwar bei den Anwesenden beiderlei Geschlechts. Woran kann das liegen? Provoziert SF-Konsum auch zum unbändigen Konsum von Nahrungsmitteln? Oder ist der Zusammenhang etwa umgekehrt? Hält das unermüdliche Essen zum Lesen von SF an? Sollte man dann der Menschheit zur Rettung vor der Fantasielosigkeit das verstärkte Essen empfehlen? Ist das etwa der schon lange gesuchte Weg aus der großen Menschheitskrise? Ich weiß es nicht. Ich frage mich nur, warum mein Großvater mich in letzter Zeit so häufig auf mein Gewicht anspricht...
Jürgen G. Marzi
Hier ein paar Worte aus der Sicht eines der Veranstalter. Abgesehen davon, daß ich ziemlich stark eingespannt bin und deshalb nur recht wenige Programpunkte komplett mitbekommen habe (abgesehen von denen, an denen ich teilgenommen habe), bin ich bislang von der Qualität einiger Diskussionrunden positiv überrascht worden. Leider ließ die Teilnehmerzahl bei so manchem Panel etwas zu wünschen übrig. Es wäre doch schön, wenn sich mindestens doppelt so viele Zuhörer wie Panelisten einfänden. Vermutlich sind das Wetter und der Biergarten doch zu verlockend gewesen.
Ich möchte an dieser Stelle Intuition, dem British Eastercon 1998 in Manchester, sehr herzlich für die ungewöhnlich großzügige Spende für die heutige Roomparty danken. Wir werden sicher das eine oder andere Glas auf ihr Wohl heben können.
Wer es schätzt, einmal einen größeren Con (so um die tausend Besucher) zu besuchen, sollte sich einmal beim InterVention/Intuition Tisch umsehen. Seit 1989 besuche ich immer wieder Eastercons und bislang hat mir jeder davon gefallen - sogar so gut, daß ich bei den letzten
mitgearbeitet habe und mich auch schon wieder für die nächsten beiden angemeldet habe.
Ein hochinteressantes Panel war das über Conrunning. Mit Margaret Austin, Fiona Anderson und Martin Easterbrook hatte man drei der vier wichtigsten Veranstalter des letztjährigen Worldcons zu Gast. Dementsprechend aufschlußreich waren dann auch ihre Ausführungen. Ich bin sicher, daß einige der Zuhörer (von denen sich manche sehr intensiv Notizen für ihre nächsten Cons machten) eine Menge positiver Ideen mitgenommen haben.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Ich stelle jetzt zwei cons vor. Ich fange mit dem ersten an." (Stefan Biewald)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Kirstin Scholz:
Für alle Filkinteressierten gibt es am Soontag 10.00 Uhr im Sitzungsraum einen Vortrag. Was, ihr wißt nicht, was Filk ist? Ein Grund mehr zu kommen!!! So viel, Filk hat mit Musik und SF&F zu tun. Musikalische SF Fans werden mit Vorliebe shangheit!!! Falls ihr den Programmpunkt verpaßt habt, wir machen im September eine FILK-Grill-Mini-Con in Berlin. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei mir: K. Scholz, Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin
Matthew (Matthias Kunkel):
Als ich nach vierstündiger Tätigkeit als "Empfangsdame" endlich abgelöst wurde (leider waren nicht sehr viele Gopher tätig), konnte ich zum von mir mit Spannung erwarteten Programm über das DDR-Fandom gehen. Ich erfuhr viel Wissenswertes, und mir war auch bis dahin unbekannt, daß es einen Star-Trek-Klub mit BRD-Kontakt gab. Insgesamt hat mir mein erster SFCD-Con sehr gefallen, obwohl ich Sonntag nicht mehr dabei sein werde. (Ich hoffe, man kann mir ein Con-Fact zukommen lassen!)
Wilko Müller jr.:
Ich soll also über den Programpunkt DDR-Fandom was schreiben. Paradoxerweise war das der Punkt, der mich bisher am meisten interessierte und mir auch gefiel. Warum? Weil es erstmalig viele Teilnehmer gab, die offensichtlich auch interessiert zuhörten, was wir da improvisierten. Warum eigentlich improvisierten? Weil der Moderator Hardy K. gar nicht angereist war, mußte der arme Manfred das Ding leiten, was er aber in bewährter Weise getan hat. Wir gaben im Prinzip einen kurzen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung des Fandoms in der DDR vom Urknall bis zum letzten Knall. Ja, es gab ein Fandom, wenn es auch völlig anders funktionierte als das hiesige. Es gab Clubs, die leider zeitweise "unterdrückt" worden sind. Erst in den 80ern war es wieder möglich, mehr oder weniger offen etwas als Fan zu machen.
Na gut, wer nicht dabei war, wird wohl ewig auf die Enthüllungsstories über uns Ossis warten müssen. Mehr schreibe ich nämlich jetzt nicht.
jörg lippmann:
ultimativ gute diskussion über ddr-sf. wie habe ich doch als schweriner eigenbrödler in der eigenen suppe geschmort, ohne über die aktivitäten in der rest-ddr bescheid zu wissen. da haben sich die südländer ganz schön mit land und führung auseinandersetzen müssen, um weiter- bzw. überhaupt existieren zu können. wie gut hatte ich es in meinem verschlafenen nest SCHWERIN, wo ich nicht hunderte von metern schlange stehen mußte, um die neuesten buchausgaben zu erstehen. die gab es in schwerin meistens bis zu drei tagen lang, bis die ausgabe ausverkauft war. so ist meine sammlung relativ vollständig.
Übrigens habe ich heute den neuen roman von ALEXANDER KRÖGER mit original-autogramm erstehen können, womit meine "ddr"-sammlung wieder um ein exemplar reicher ist.
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